Schneefall Wintereinbruch sorgt für Verkehrsbehinderungen auf den Straßen im Hochwald

Der Schneefall am Montagmorgen sorgte auch auf den Straßen im Hochwald für Probleme.

Ein großes Schneefallgebiet ist von Frankreich kommend am Montagmorgen über die Region Trier gezogen. Seit etwa 7 Uhr schneite es ohne Unterbrechung, bis zum Mittag fielen so im Hochwald an die zehn Zentimeter Neuschnee. Die Räum- und Streufahrzeuge waren im Dauereinsatz. „Wir haben uns am Freitag darauf vorbereitet und alle Fahrzeuge und Schneeschippen für den heutigen Montag fertig gemacht. Nun sind wir seit dem frühen Morgen unterwegs. Doch es schneit so stark, dass man schon eine Stunde später nichts mehr davon sieht“, sagte etwa ein Schneeräumer für die Ortsgemeinde Reinsfeld.

Auf der L 151 zwischen Osburg und Farschweiler kam ein Langholz- LKW ohne Ladung von der Straße ab und stellte sich quer. Die Strecke musste durch die Polizei gesperrt werden. Er konnte schließlich wieder geborgen werden. Am Ortseingang von Hermeskeil kam eine Autofahrerin ebenfalls von der Strecke ab und stürzte eine Böschung hinunter. Sie blieb, bis auf den Schock, unverletzt. Das Auto musste aufwendig geborgen werden. Auf der A1 zwischen Reinsfeld und Mehring kam es laut Polizei zu mehreren Unfällen mit Blechschäden, es kam zu langen Staus und Behinderungen im Verkehr.

Zudem stellten sich im gesamten Hochwald weitere LKW quer. Besonders betroffen waren die B 407 zwischen Kell am See und Waldweiler und weiter zwischen Mandern und Zerf, die L 143 zwischen Schillingen und Kell am See, die L 148 zwischen Reinsfeld und Beuren/ Hochwald und die L 151 zwischen Reinsfeld und Mertesdorf.

Unterdessen melden alle Busunternehmen in der Region Trier, dass es zu erheblichen Behinderungen im Liniennetz oder sogar zu Fahrtausfällen kommen kann. Betroffen sind die Linien aus der Stadt Trier in den Hochwald, Hunsrück und der Eifel (aktuelle Infos beim VRT Trier).

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