Unfallgefahr in Wittlich LKW-Fahrer richtet Bier-Chaos auf der A 1 an – dann verschwindet er

Wittlich · Auf der A1 bei Wittlich wurde es für den Verkehr gefährlich und ein Anrufer meldete bei der Polizei einen „tragischen Verlust“. Die Polizei hat eine Spur, die zum Verursacher führen kann.

Wittlich/A1: LKW-Fahrer richtet Bier-Chaos an & fährt davon
Foto: Polizei

Gleich mehrere Notrufe sind am Sonntag gegen 17.35 Uhr bei der Polizei in Wittlich eingegangen. Der Grund: Die Überleitung von der A60 auf die A 1 in Richtung Koblenz sei mit Glasscherben und Bierkästen übersät.

Die Ursache: Ein Lastzug wollte laut Polizei aus Richtung Bitburg kommend am Autobahnkreuz Wittlich auf die A 1 Richtung Koblenz fahren. Weil seine Ladung vermutlich unzureichend gesichert war, verlor er im Kurvenbereich rund 100 Kisten Bier. Die stürzten von der Ladefläche und verteilten sich auf der Fahrbahn und in der Böschung. Da es sich um volle Bierflaschen handelte, sprach ein meldender Zeuge bereits von einem tragischen Verlust.

Gefahr auf der A 1, aber kein weiterer Unfall

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Foto: TV/Florian Blaes

Glücklicherweise ereignete sich dadurch kein weiterer Unfall und niemand kam zu Schaden. Der LKW setzte seine Fahrt in Richtung Koblenz fort, ohne sich um die Gefahrenstelle zu kümmern. Laut Zeugen könnte es sich um einen Sattelzug mit MYK-Kennzeichen handeln, denn ein solches Gespann wurde später auf einem Parkplatz zwischen Wittlich und Hasborn bei einer Nachsicherung seiner Ladung beobachtet.

So könnte man den LKW-Fahrer nach dem Vorfall bei Wittlich finden

Die Autobahnmeisterei Wittlich musste die Fahrbahn reinigen und eine größere Menge Scherben und Kisten entfernen. Die Autobahnpolizei Schweich wird nun über aufgefundene Zettel mit Chargennummern bei der Brauerei versuchen, den Transporteur zu ermitteln. Den verantwortlichen Fahrer erwartet eine Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen unzureichender Ladungssicherung sowie ein Kostenbescheid für die Aufräumarbeiten der Autobahnmeisterei.

Die Autobahnpolizei in Schweich bittet unter 06502/91650 um weitere Zeugenhinweise zum Verursacher der Gefahrenstelle.

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