1. Blaulicht

Zu wenig Abstand — Behörde greift in Biersdorf durch

Corona-Landeskontrolltag : Corona-Kontrollen: Behörde und Polizei greifen in Biersdorf durch

Beim landesweiten Corona-Kontrolltag stellten Polizei und Behörden am Stausee Biersdorf offenbar Verstöße fest. Daher gab es Konsequenzen.

Bei der Berichterstattung zum landesweiten Corona-Kontrolltag bekam auch Biersdorf einen „Eintrag ins Klassenbuch“ beziehungsweise einen Platz in der Pressemitteilung des Innenministeriums. Dort heißt es: „Am Stausee Biersdorf konnte eine große Anzahl an Besuchern festgestellt werden. Aufgrund des dort geöffneten Kiosks verweilten die Personen auf den Stufenterrassen am See. Das Einhalten des Mindestabstandes konnte nicht mehr gewährleistet werden, sodass die Kreisverwaltung Bitburg die Sperrung der Stufenterrassen anordnete.“

Deshalb musste auch die Polizei eingreifen, die mit Gruppenstärke im Einsatz war, um Amtshilfe zu leisten. Zuständig ist ja in erster Linie die Infektionsschutzbehörde, also das Ordnungsamt des Kreises.Schließlich sei am Sonntag der gesamte Parkplatz am See  voller Fahrzeuge gewesen, berichtet die Polizei, so dass  man von einer Anzahl von Besuchern im dreistelligen Bereich ausgegangen sei. Im  Bereich des Kiosks habe der notwendige Abstand nicht eingehalten werden können. Das Kreis-Ordnungsamt schätzte die Lage ähnlich ein und forderte, wie es auf TV-Anfrage mitteilt, die rund um den Kiosk sitzenden Besucher  auf,  diese Bereiche zu verlassen und ihre Getränke und Speisen mitzunehmen.

Den Kioskbetreiber habe man aufgefordert, darauf hinzuweisen, dass diese Bereiche nicht zum Verzehr gekaufter Speisen und Getränke genutzt werden dürften. Der Terrassenbereich sei für die Besucher zunächst nur am Sonntag gesperrt gewesen.  Wie es weitergeht, ist noch unklar. Die Kreisverwaltung will nun mit dem Zweckverband Stausee Bitburg über die Nutzung der Terrassen sprechen. Weitere Kontrollschwerpunkte am Sonntag waren die Irreler Wasserfälle und die Bitburger Innenstadt.