Chaos bei Paralympics? „Kaum eine Befürchtung eingetreten“

Chaos bei Paralympics? „Kaum eine Befürchtung eingetreten“

Zwei Tage vor der Eröffnung der Paralympics haben sich die Befürchtungen über ein organisatorisches Chaos in Rio de Janeiro noch nicht bestätigt.

„Es gibt keine Probleme, zu den Trainings- oder Wettkampfstätten zu gelangen. Unsere Athleten können sich ganz auf ihr Training und ihre Form konzentrieren“, sagte der deutsche Delegationsleiter Friedhelm Julius Beucher der Deutschen Presse-Agentur. „Wir waren auf riesige Herausforderungen eingestellt. Aber bislang ist kaum eine dieser Befürchtung eingetreten.“

Das Organisationskomitee selbst hatte in den vergangenen Wochen massive Probleme bei der Finanzierung der Paralympics vom 7. bis 18. September eingeräumt. Für die vorläufige Entspannung in Rio gibt es nun mehrere Gründe. So hat der Eintrittskartenverkauf in den vergangenen Tagen deutlich zugelegt. Außerdem sollen zunächst per Gerichtsbeschluss gestoppte öffentliche Gelder des Staates nun doch fließen. „Fakt ist: Keine einzige Mannschaft muss wegen fehlender Zuschüsse zu Hause bleiben“, sagte Beucher.

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Das deutsche Team