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Snowboarderin bei Olympia
Coady erleidet Kreuzbandriss und macht Wind verwantwortlich

Tess Coady bei einem Trainingssprung.
Tess Coady bei einem Trainingssprung. FOTO: dpa, awa
Die australische Snowboarderin Tess Coady hat bei einem Trainingsunfall bei den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang einen Kreuzbandriss erlitten und dafür die widrigen Verhältnisse verantwortlich gemacht.

Der australische Verband fordert nun eine Untersuchung des Weltverbandes FIS, ob das Training am Sonntag vor der dann abgesagten Slopestyle-Qualifikation überhaupt hätte stattfinden dürfen.

"Die Olympischen Spiele sind für mich zu einem abrupten Ende gekommen", schrieb Coady (17), Junioren-Weltmeisterin im Slopestyle und der Disziplin Big Air, bei Instagram: "Wurde beim Training (...) vom Wind erwischt, wovon mein Kreuzband kein großer Fan war."

Der Wind hatte bereits den Wettbewerb der Männer in Bokwang beeinflusst, bei dem der 17-jährige Amerikaner Redmond Gerard überraschend die Goldmedaille gewann. Weil die Böen danach stärker wurden, entschied die Jury, die Frauen-Qualifikation abzusagen, als das Training bereits lief. Der Wettkampf wurde auf Montag verschoben.