Das geht im Juli

Juni, Juli. Das verschwimmt auch immer alles vor meinem geistigen Auge. Dabei hab’ ich nur ganz wenig Hornhautverkrümmung und guck’ eigentlich nie genau hin. Hier sitz’ ich nun, ich armer Thor und schreib’ Partytime als wie zuvor. Aber: Die Sache will’s, die Sache will’s! Deshalb geht es jetzt auch direkt volle Karotte los. Mit dem Preview direkt in die Sommerferien.

p.p1 {margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; text-align: justify; line-height: 10.0px; font: 8.0px Frutiger}07.07. I Bims im Musikpark A1. Ähm. Räusper. I Bims, I han den Trend verpännt vong Nanemsgebum her abba I han noch Platz für 1 Party im meim Haus, oder was? Geil. Die Party zum Sprachdefizit. Die Sause zur Lese-Rechtschreib-Schwäche. Da muss ich hin. Und der Lifesteil-Fotograf ist auch da und macht Nachdenklichen Bilders mit Sprüchen. Will man ja oft einfach reinschlagen. Oder treten. Mit einem Dropkick! OHA!

Dropkick Murphys kommen in die Rockhal. Meine lieben Freunde der irischen Unterhaltungsmusik aus Amerika. Die Jungs aus Boston, Mäwsswjetjuschitz, machen schon seit Siebzehnhundertblumenkohl Punk-Rock mit irischen Folk-Einflüssen. Also im Grunde drei Akkorde, wie immer bei Punk, nur einer spielt noch Dudelsack dazu. Damit haben sie es sogar in den Film "Departed" bzw. auf dessen Soundtrack geschafft. Und eben in die Rockhal. Da kommen Sie jetzt am 12.07. hin und heiser-röhren sich durch den Abend. Wem's gefällt, der sollte hin. Wem nicht, der auch. Sonst ist nämlich nix. Und es wird allemal besser als:

13.07. alt-j in der Abtei Neumünster. Die Band spielt Alternative-Pop, der auf Folk-Versen, Synthesizerklängen, Hip-Hop-Synkopierungen und engen Gesangsharmonien beruht. Sacht Wikipedia. Na herzlichen Glückwunsch - Jute-Tasche ick hör' dir trapsen, ey. Wenn mir langweilig ist, geh' ich vielleicht hin und werf' den Hipstern Essstäbchen in die Rennrad-Speichen. Oder Ingwerstückchen. Egal.

Wo geht's weiter? Ah, hier. Urban Art! In der Völklinger Hütte. Ist direkt am Tag nach alt-j. Könnt ihr ja dann direkt mit dem Fixie durchballern (sind ja eh keine Bremsen dran) und mit der Lomo oder der Retro-Polaroid ein paar Bilder für drei Euro das Stück von Bildern machen, die eure kleine Schwester schon seit zwei Wochen nicht mehr als Profilbild bei Instagram hat, weils lame ist. Ist bestimmt auch ein Foodtruck in der Nähe, da könnt ihr dann einen Cheeseburger ohne Cheese, aber mit Kirschen aus der Region Völklingen für 17,- Euro kaufen und barfuß wieder heimlaufen. Neee! Bleibt lieber noch einen Tag. Am 15.07. ist Electro Magnetic. Also wie Metallica, nur ohne Death, dafür aber mit bissi MDMA, Ketamin und dreieckigen Strich-Tattoos aufm Unterarm. Naja, lieber outburnen als away faden, hat mein Opa immer gesagt.

Am 15.07. dann mal was Nützliches: Christopher Street Day, Kornmarkt. Da geht ihr mal hin und lernt alle, dass jeder so sein darf, wie er will. Das bedeutet zwar auch, dass eine Menge Leute kacke sein dürfen, aber da muss man halt drauf klarkommen. Isso! Dafür gibt's dann aber auch so tolle Sachen wie:

Passenger am 18.07. in der Abtei Neumünster. Ein Singer-Songwriter aus UK. Und alle so: Huä?! alt-j diffamieren und Passenger abfeiern? Was bis'n du für'n zwielichtiger Moralapostel-Pupskopp! Ich so: Kein Problem für mich, in einem Land, in dem man aus einem Atomausstieg aussteigen kann und daraus wieder aussteigen kann und so lange Strom aus Atomkraftwerken kauft, die zwar kaputt sind, aber nicht vor der Grenze stehen, die es ja eigentlich gar nicht mehr gibt, es sei denn, es kommen Menschen statt Strom rüber. Oder so.

Apropos: 21.07. Walk Off The Earth. Rockhal. Wenn wir Glück haben, baut Elon Musk bald ein Raumschiff, dann müssen wir nicht auf ein Konzert einer Band, die so heißt, sondern ziehen das Ding durch und dann heißt es: Schüss Twitter, Erderwärmung und Plastikmüll und Hallo Alpha Centauri, was kann man hier kaputt machen?

Am 22.07. macht der Zebra Club die Sommer-Hütte zu und feiert Summer Closing Night. Wenn einer weiß, wann der Sommer zu Ende ist, dann ja wohl das Zebra. Jede Menge Steppenerfahrung und alles. Also da noch mal schnell hin und feiern.

Ab dann wird's kalt. Zum Beispiel am 25.07. bei Rival Sons im Atelier. Da wird's kalt und laut. Die Jungs aus Amerika machen nämlich Hardrock.

Und ich mach‘ jetzt Schlafrock. I bims, müde. Bis im August, ihr Nasenbären.