Das ging im April

Was’n nu schon wieder los? War’s das mit dem April? Das kann doch nicht alles gewesen sein, da muss doch noch was kommen und überhaupt, werden sich manche fragen. Tja, kann ich da nur sagen: Los war genug und wenn ihr brav unsere Partyvorschau gelesen hättet, wärt ihr jetzt noch müde von der ganzen Feierei. Aber zum Glück gibt’s uns jeden Monat und ihr bekommt für Mai eine neue Chance. Aber erst machen wir Review, damit ihr seht, was ihr verpasst habt.

Und schon geht das los. Fritz Kalkbrenner. Rockhal. Am 07.04. Ihr jetzt so: GEIL! Kenn ich. Utzutzutz, Remix Godfather Of Techno-Liveact und so. Warum war der in der Rockhal? Ist doch gar kein Rock. Antwort: leider nein, leider gar nicht. Denn ihr meint den Paul und das ist der große Bruder von Fritz. Fritz ist kein DJ, sondern Produzent und Sänger, hat mit seinem Bruder zwar auch einen Hit gemacht, ist aber ansonsten ohne die bucklige Verwandtschaft unterwegs. Jetzt wisst ihr Bescheid. Ist aber auch egal, denn wenn ihr da wart, wisst ihr das eh spätestens jetzt, nachdem euch alle wegen eures Raver-Outfits ausgelacht haben.

Am gleichen Abend im Atelier (war ganz schön was los in Luxenhausen): Talisco! Ihr jetzt wieder so: GEIL! Kenn ich. Das ist voll scharf, aber ich mach' mir das immer überall drauf und der Dustin hat mal für fünf Euro auf der Klassenfahrt ein ganzes Fläschchen davon runtergekippt und musste dann erst die ganze Zeit aufs Klo und dann die ganze Zeit ins Krankenhaus. Antwort: leider nein, leider gar nicht. Wir meinen Talisco und der kommt nicht aus Amerika, sondern aus Frankreich und macht keine Soße, sondern Elektro-Folk. Klar soweit? Dann ist ja gut.

Am 13.04. war Drunken-Bunny-Party im A1. Da wurden alle kleinen süßen Osterhäschen mit Eierlikör abgefüllt, bis die Löffel abknicken und die Eier aus dem Körbchen purzeln. Blau am Gründonnerstag - super Plan. Ich war leider nicht da, weil ich Eier verstecken musste und dann war's schon dunkel und ich habe nicht mehr ins A1 gefunden und ich mag auch keinen Eierlikör und überhaupt. Auf jeden Fall ein super Start in die Ostertage, weil man um 0 Uhr vor lauter Eierlikör nix mehr von Tanzverbot und Lirumlarum weiss. Praktisch.

Weiter am 16.04. Da war Halli Galli im Metropolis. Und ihr jetzt wieder so: GEIL! Kenn ich! Mit Loko und Lars, die kenn ich vong Fernseher her und die machen immer Quatschi und alles. Stark! Antwort: leider nein, leider gar nicht. Ist nämmich kein Circus, sondern Musik. Unter dem Namen Halli Galli laufen in eurem Trierer Lieblingsclub nämlich die besten Hits der 2000er-Jahre, also Kracher von Robbie Williams, Nelly Furtado, Lady Gaga oder den Red Hot Chili Peppers. Dazu kommen deutsche Juwelen von Tokyo Hotel, Wir sind Helden, Juli und Silbermond und der deutsche Gangsta-Rap. Abgezappelt wird zu den Beats von David Guetta und den Disco Boys.

Zwei Tage Luft holen und ab ging's ins Atelier. Am 18.04. waren da Dat Adam zu Gast. Und ihr so: Ähm. Antwort: Ja, gut. Also das sind drei Jungs, die sich Hydra auf Japanisch auf die Finger tätowiert haben und jetzt oder deswegen oder trotzdem zusammen Musik machen. Zum Beispiel im Atelier. Und zwar machen die Hip-Hop, Cloud-Rap und Cyber-Rap und die Jungs kennen sich von YouTube. Okidoki, ich sach ja, dass ich zu alt für die Kolumne hier werde. Ich glaub' ich muss mal Frühruhestand beantragen.

Dann, am 22.04., wurde es nobelpreisverdächtig in der Rockhal. Bob Dylan, The Master Of Näseling und seines Zeichens Gewinner des letzten Nobelpreises für Literatur-Weltmeisterschaft war in Luxemburg. Megastark. Ich hoffe, ihr habt diese einmalige und vor allem seltene Changse genutzt und den Grandmaster Of Songwriting angesehen. Wenn nicht, kauft euch ein Buch von Günter Grass, der hat auch den Nobelpreis und den gibt's als Buch.

Zum Schluss ein bisschen Spaß in die Backen. Und zwar am 26.04. auf der Comedy Stage bei Bungert, genauer gesagt im 50ºNord, der Wittlicher Antwort auf Sansibar. Denn das Shoppingcenter Bungert ist nicht nur Spezialist für Oktoberfeste auf dem 50. Breitengrad, sondern kann auch lustisch. Deswegen bekommen auf der Comedy Stage regelmäßig Nachwuchs-Spaßvögele aus der Region ihre ersten 15 Minuten Fame und dürfen Spaß vor Publikum machen. Hoffen wir mal, dass das so spaßig war, wie es klingt.

Und damit haben wir den April wieder durchgefeiert. Weiter geht's im Mai, also quasi schon im Sommer, im Nordbad und mit offenem Verdeck.