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Das ging im November

Das ging im November

Wir wissen ja nicht, was ihr so im November gemacht habt, aber wir haben den Partygong mächtig scheppern lassen und uns schön den Hut verbogen. Devise: keine Feier ohne Lifestyle. Und falls ihr irgendwas verpasst haben solltet, dann ist das gar nicht so schlimm. Einfach schön mit dem neuen Lifestyle-Magazin ins Kaminzimmer verschwinden, sich einkuscheln, ordentlich Schnaps in den Kakao kippen und durch die Review schmökern. Kann’s los gehen? Dann geht’s los.

Am 01.11. war Oli Pocher im A1. Also der Club, nicht die Autobahn. Da war er wohl eingeladen, sonst wäre er bestimmt nicht reingekommen. Aber egal. Wie sagt man schon beim Fußball: Drin ist drin. Es war auf jeden Fall lustig und ein ohnehin schon spaßbefüllter Abend im A1 wurde mit ein paar zotigen Zoten vom Meister der niveaubefreiten Blödelei geschwängert. Hat er ja bei Sandy Meyer-Wölden auch schon ganz gut hinbekommen. Wer auf etwas geistvolleres Geschwafel stand, war nicht im A1, sondern im Mergener Hof. Da gaben sich die Comedy-Slammer die Spaßhupe zur Unterhaltung des Publikums in die Hand. Auch nicht schlecht. Kann man nochmal machen.
Clueso. Ach, Clueso. du schöner Mann, voller Poesie und Coolness. Warum können nicht alle so sein wie du? Weil's dann langweilig wäre und die Bühne im Atelier nicht groß genug für alle ist. Wart ihr da? Nee? Tja, schön doof. Wir haben es Euch gesagt. Und hatten natürlich Recht. Einer der ganz Großen und Beständigen des deutschen Sprechgesangs liefert immer souverän und begeisterungsfähig ab. Es war größer als Chicago und tighter als der Schlüpper von Kim Kardashian. Apropooos: Am 02.11 fand die Vernissage des mittlerweile weit über die Grenzen der Stadt bekannten Trierer Kalenders Unikörper statt. Jedes Jahr machen sich Trierer Studenten vor der Linse des Fotografen Marco Piecuch für den guten Zweck nackig. Jedes Jahr ein Knaller und bestellbar unter unikörper.de. Hängt euch den auf! Und vielleicht war auch der ein oder andere Monat am 06.11. angezogen auf der Studi Safari im Safari Haus. Wir waren auf jeden Fall da und fanden es oberaffenturbomegastark mit Zucker obendrauf. Mal wieder eine richtige Party mit allem Drum, Dran und Drin. Ähnlich wie das Semester Kick Off im Exhaus am gleichen Abend. Knüppelvoll, alle zu wie Handbremsen und jede Menge Musik für jeden Geschmack bzw. für alle, die noch wussten, was ihr Geschmack ist. Das war ein bisschen wie früher Open House an gleicher Stelle und hat sich auf jeden Fall nach mehr, nochmal und immer wieder angefühlt. Gaudeamus igitur! Fröhlich war's auch am gleichen Abend in der Tufa. Rena Schwarz war zu Gast. Mit Ihrem Programm Tren-nung für Fortgeschrittene. Game Over. So, genuch Spaß.
Ab nach Jamaika. Beziehungsweise zurück. Abflug war am 07.11. im Mergener Hof. Mit schön Riddim, Raggamuffin und Dancehall. Im Metropolis war Cîroc The Night. Ein ganzer Abend im Zeichen des Wodkas. Prima Voraussetzung für einen schicken Abend. War auch so. Schön was los in und an den Gläsern. Nicht minder partyful die Früher war alles besser Party am 08.11. im Exhaus. Ehrlich wie euer Lieblings-Mix-Tape. Vorspulen, Zurückspulen, Becken vor und zurück, Bierchen und in Schlangenlinien zu Fuß nach Hause. So muss das und so war das.
Dann: Jennifer Rostock. Wir hoffen, dass ihr auf uns gehört habt und auch alle schön brav da wart. Ja? Gut. Dann brauchen wir euch ja auch nicht zu sagen, wie exorbitant super das Konzert war. Und dass ihr so richtig was verpasst hättet, wenn ihr das Geröhre von Frontfrau Jennifer und Ihrer Kapelle nicht live miterlebt habt. Aber habt ihr ja. WEIL IHR IMMER AUF UNS HÖRT! WEIL WIR WISSEN, WAS GEHT! SCHREIBT EUCH DAS HINTER DIE PARTYOHREN! Wir machen hier nämlich keine Vorschläge, sondern Feierbefehle. Klar soweit? Klar. Dann weiter.
Ey! Wir haben was Lustiges ausprobiert. Das ging so: Dienstag, 11.11., Udo Jürgens, Mittwoch, 12.11., Beatsteaks. Hat geklappt. War gut. Und zwar überraschenderweise beides. Erst schön mit Sahne aufm Klavier beim Udo rausspaziert, dann mit Ohrwürmchen im Gehörgang und fröhlich trällernd bei den Beatsteaks in die erste Reihe. Erstes Gitarrenriff, Kazoom: Sturmfrisur, Tinnitus und Udo-Amnesie. War ein bisschen wie zuerst Sauna und dann Eiswasser, nur für die Ohren. Danach fühlt man sich wie neu gestorben.
Dear Miss Greenwood waren am 13.11. in der Luke, um den Zuhörern mal schön einen vorzufideln. Haben wir uns angeheitert angesehen und angehört. Fanden wir gut. Das nächste Konzert also unbedingt im Kalenderchen markieren! Wir sehen uns dann da! Und dann AB Foyer. So voll ist die Uni selten. Außer wenn's Schnitzel in der Mensa oder Ersti-Tüten gibt. Das Rezept ist auf jeden Fall seit Jahren das gleiche und funktioniert: Uniofen auf, Studis rein, Bier drübergießen, Musik an, Uniofen zu und bei feuchter Hitze bei gefühlten 70 Grad die ganze Nacht schwitzen lassen. Gelingt immer. Wir waren auf jeden Fall ziemlich schnell gar und wenn ihr da wart, haben wir euch wahrscheinlich nicht erkannt, obwohl wir euch gar nicht kennen.
Im November scheint auf jeden Fall der Spaßbedarf hoch zu sein: Kaya Yanar war in der Rockhal und wir sind hin, um zu gucken, ob er ein paar Späße macht, die er nicht schon 17 Mal im Fernsehen gemacht hat. Hat er. Welche, verraten wir aber nicht. Müsst ihr schon allein rausfinden. Oder jemanden fragen, der da war. Und dann ging's auch schon mit großen Schritten Richtung Dezember und uns ein bisschen die Partypuste aus. Wir sind ja auch nicht mehr die Jüngsten. Was wir aber noch geschafft haben und was sich auch wirklich, wirklich gelohnt hat: Sonic Visions vom 20. bis 22.11. in Luxemburg und Hunt in der Villa Wuller am 20.11. Und dann als kleiner, krönender Abschluss des grauen Monats: Mando Diao in der Rockhal. Da ging einem die Sonne im Rockherz auf und wir konnten ein paar warme Akkorde in unsere kühlen Herzen tanken. Die wärmen uns bis zum Weihnachtsfest und durch den Dezember. Der ist allerdings partytechnisch auch nicht von schlechten Eltern und gibt als Abschluss für das aktuelle Jahr nochmal richtig Vollgas. Also: warm anziehen, Nase putzen, Hustenbonbon einwerfen und Schal entfusseln. Es geht stante pede weiter mit der Preview für Dezember und dem Jahresrestprogramm. Bis gleich!