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Deutschland bekannteste Benefiz-Ladys

FOTO: Flickr.com © Schröder + Schrömbs PR (CC BY-ND 2.0)
Sorry, Männer, ihr müsst leider draußen trinken: Bei der „Damen Wiesn“ haben nur Frauen Zutritt, daran hat sich in den vergangenen zwei Jahrzehnten nichts geändert.

Wenn Regine Sixt während des Oktoberfests zu ihrem legendären Mittagtisch einlädt, steht die Prominenz Schlange, um dabei zu sein: Uschi Glas, Verona Pooth, Nathalie von Bismarck sie alle feiern mit. Und das nicht nur, um eine gute Zeit zu haben, sondern vor allem, um Gutes zu tun: Das eingenommene Geld geht komplett an die von Frau Sixt betreute Stiftung „Tränchen trocknen“, die kranken und behinderten Kindern hilft.

Wie Regine Sixt, so sind auch viele andere deutsche Society-Damen darum bemüht, etwas abzugeben von ihrem Wohlstand, ihr Glück mit denjenigen zu teilen, die vom Schicksal weniger verwöhnt wurden.

Da wäre zum Beispiel Liz Mohn, die frühere Zahnarzthelferin, die später die Frau von Reinhard Mohn wurde, dem großen Bertelsmann-Eigentümer, der 2009 starb. Liz Mohn hat aber nicht erst nach dem Tod ihres Mannes damit begonnen, sich sozial zu engagieren. Sie hatte sich für ihr Engagement bereits 1996 den „Europäischen Stifterpreis für Kultur-Mäzene“ und das Bundesverdienstkreuz Erster Klasse verdient, wurde später Ehrendoktorin der Universität Tel-Aviv. Besonders beliebt ist ihr Wettbewerb „Neue Stimmen“, der schon für manche internationale Gesangskarriere verantwortlich war.

Eine Frau mit einem Herz für Kinder: Veronica Ferres

Auf dem besten Weg, in die erste Garde der deutschen Benefiz-Ladys aufzurücken, ist auch Veronica Ferres, die für ihre schauspielerische Leistungen fast ebenso bekannt ist wie für ihr Engagement abseits des Scheinwerferlichts. Ebenso wie ihr Verlobter, der Finanzunternehmer Carsten Maschmeyer, zeichnet sich Veronica Ferres durch ihre Großzügigkeit und Güte aus. Wo immer ein Missstand anzuprangern ist, Menschen in Not geholfen werden muss, ist sie nicht weit. Vor allem Kindern gilt ihr Herz, so war sie Schirmherrin von Power Child und ist in dieser Funktion seit 2012 für ein geplantes Kinderhospiz in Burgholz aktiv. Auch bei der Gala „Ein Herz für Kinder“ ist sie ein gern gesehener Gast, ebenso wie Carsten Maschmeyer. Und man merkt den beiden bei ihren gemeinsamen Auftritten auf dem roten Teppich an, dass es ihnen um die Sache geht – und nicht wie vielen anderen um das Rampenlicht. Weitere Informationen zum sozialen Engagement von Maschmeyer und Ferres erhalten Sie hier.

Regine Sixt, Liz Mohn und Veronica Ferres, das sind drei Frauen, die uns allen ein Vorbild sein sollten. Die mit ihrem Engagement unermüdlich an ihrer Vision für eine Welt arbeiten, in der es allen Menschen besser geht, in der auch die Ärmsten ein würdiges Leben führen können. Ohne diese mutigen Frauen wäre Deutschland ein sehr viel ärmeres – und kälteres – Land.