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„Die Stimmung im Team ist perfekt“

„Die Stimmung im Team ist perfekt“

Benedikt Breiling, Power Forward der Gladiators Trier, wurde in der Römerstadt geboren und spielt schon seit der Jugend Basketball. Wir sprachen mit dem Zwei-Meter-Hünen, der von den Mannschaftskameraden Benni genannt wird, über seinen sportlichen Werdegang und den Trierer Basketball.

Der 24-Jährige, der mit zehn Jahren mit dem Basketballsport in der Schulmannschaft anfing, erinnert sich lachend an die Zeit: "Angefangen habe ich mit Laufschuhen und beidhändigem Sprungwurf. Das sah komisch aus - mit der Zeit entwickelt man sich aber weiter." Seine Basketball-Karriere begann beim Trimmelter Sportverein in Trier. "Dort blieb ich zwei Jahre. Weil ich aber immer mehr Lust auf Basketball bekommen habe, bin ich anschließend zum TVG gewechselt." Ab da ging alles sehr schnell: "Nach weiteren zwei Jahren fing ich an, bei der Rheinland-Pfalz-Auswahl zu spielen und mit 15 stand ich zum ersten Mal mit der Nationalmannschaft auf dem Court. Das war natürlich als junger Spieler das Geilste." Zur gleichen Zeit wechselte Benedikt auf die Internatsschule Urspring in Baden-Württemberg, wo er das Lernen mit dem Sportlichen verbinden konnte. "Es ist praktisch, wenn man nur zwei Minuten zur Schule hat und eine Minute bis zur Sporthalle. Ich habe dort mehrere deutsche Meisterschaften gewonnen, darunter den U18-Pokal." Nach dem Abitur fing er ein duales Studium als Bankkaufmann an, welches er 2014 mit dem Bachelor abschloss. Auch während der Ausbildung ließ ihn der Basketballsport nicht los: "2009 wurde ich gefragt, ob ich Lust hätte, wieder in der Regionalliga zu spielen. Klar hatte ich Lust. Ab 2013 bin ich tagsüber arbeiten gegangen und abends zum Basketball-Training." Seit einem Jahr steht der große Blonde, der Dirk Nowitzki als sein Vorbild nennt, nun bei den Gladiators unter Vertrag und ist nicht mehr wegzudenken. Der passionierte Dreier-Werfer schätzt den Trierer Basketball sehr: "Er zeichnet sich durch Intensität und Leidenschaft aus. Wir haben schon viele Spiele durch hohe Intensität gewonnen und besitzen den unbedingten Willen, um zu siegen." Benedikt betont, dass die Stimmung im Team perfekt und es trotz Niederlagen weiterhin das Saisonziel der Mannschaft sei, in die Play-offs zu kommen. "Wir stehen erst vor der Hälfte der Saison und können alles gut machen, was wir bis jetzt schlecht gemacht haben." Für die Zukunft hofft er, weiter Basketball zu spielen. "Am liebsten hier", so Benedikt.