1. Die Woch

Landesausstellung: Ab jetzt dreht sich alles um die alten Römer

Landesausstellung : Ab jetzt dreht sich alles um die alten Römer

(red) Die Landesausstellung „Der Untergang des Römischen Reiches“ wird am Samstag, 25. Juni, eröffnet. Das römische Imperium war gewaltig. Es nahm auf seinem Höhepunkt ein riesiges Gebiet ein, das die meisten Teile des heutigen Europas, Nordafrikas sowie des Nahen Ostens umfasste.

Nur dank intelligenter Führung, einer straffen Verwaltung und innovativer Infrastruktur konnte es Jahrhunderte überdauern. Und trotzdem ging das Römische Reich unter – aber warum und wie? Die Gründe werden schon lange diskutiert. Gab es Vorboten des Zerfalls? Wie verwaisen einstmals blühende Metropolen? Und was ist das Erbe des gefallenen Imperiums? Diesen Fragen geht die Ausstellung anhand von internationalen Leihgaben nach.

Das Rheinische Landesmuseum Trier widmet sich auf 1000 Quadratmetern Ausstellungsfläche diesen „dunklen“ Jahrhunderten der römischen Geschichte. Mit internationalen Spitzenexponaten wird die Geschichte des Römischen Reiches im 4. und 5. Jahrhundert n. Chr. lebendig und zeigt, welche historischen Ereignisse und Prozesse zum Niedergang des Römischen Reiches führten. Dabei waren sowohl die zunehmenden Völkerwanderungen als auch die zahlreichen innerrömischen Bürgerkriege sicher wichtige Faktoren, die aber nicht alleine das Ende des Imperiums bedingten.

Das Museum am Dom Trier widmet sich der Rolle des Christentums sowie dem grundlegenden Wandel der religiösen Welt in dieser Übergangszeit.

Das Stadtmuseum Simeonstift Trier spürt anhand zahlreicher hochkarätiger Kunstwerke dem Fortleben des Römischen Reiches in der europäischen Geistes- und Kulturgeschichte nach.

Weitere Informationen: www.untergang-rom-ausstellung.de 

• Offene Führungen im Landesmuseum gibt es am Samstag, 25. Juni, 16 Uhr sowie am Sonntag, 26. Juni, um 11 und 14 Uhr. Die öffentliche Führung gibt anhand hochkarätiger Museumsexponate Einblicke in die unterschiedlichen Faktoren und Prozesse, die in der Spätantike zum Zerfall des Imperiums führten. Dauer: ca. 90 Minuten. Kosten: Eintritt plus 6 Euro Führungsgebühr. Teilnehmerzahl begrenzt. Vorverkauf über:www.ticket-regional.de.

• Eine Familienführung durch die Kaiserthermen gibt es am Sonntag, 26. Juni, um 15.30 Uhr. Badeanlage oder Unterkunft der kaiserlichen Leibgarde? Um die Rätsel des spätrömischen Bauwerks in der ehemaligen Kaiserresidenz Trier zu lösen, versuchen die Teilnehmer vor Ort, Größe und Höhe der Räume zu rekonstruieren, erkunden die ausgeklügelte Technik einer Therme und entdecken das unterirdische Labyrinth. Treffpunkt: Eingang Kaiserthermen. Alter: ab 6 Jahren. Dauer: ca. 60 Minuten. Kosten: Eintritt plus 2 Euro Führungsgebühr pro Erwachsenem. Anmeldung erforderlich unter Telefon 0651/9774-0.

• Nicht nur in Rom, auch in Trier gibt es antike Steine und Ruinen. Die Reihe „Kunterbunt – Malen, Basteln, Kleben“ im Stadtmuseum lädt Kinder ab drei Jahren ein, Kunst spielerisch zu entdecken und in einfachen Basteleinheiten umzusetzen. Kleine Baumeister können sich auf den neuen Kurs ab dem 1. Juli freuen, wie immer freitags von 15 bis 16 Uhr. Für Kinder kostet die Teilnahme an den vier Terminen 20 Euro, Eltern dürfen kostenfrei dabeibleiben. Eine Anmeldung ist erforderlich per E-Mail an museumspaedagogik@trier.de oder unter Telefon 0651/718-1452.

• Eine Kombiführung durch die Ausstellung „Im Zeichen des Kreuzes – Eine Welt ordnet sich neu“ im Museum am Dom und durch den Grabungsbereich unter St. Maximin startet am Samstag, 9. Juli, um 14 Uhr. Unter St. Maximin wurde ein faszinierender Grabbau mit etwa 1000 antiken Steinsarkophagen ergraben. Untersuchungen zeigen: Hier ließen sich die Mitglieder der wohl christlichen Oberschicht bestatten. Die Führung kombiniert einen Rundgang durch die Grabung mit den in der Ausstellung thematisierten Erkenntnissen. Dauer: 2 Stunden und 45 Minuten, inklusive Fußweg nach St. Maximin. Die Führung startet im Museum am Dom. Karten zum Preis von 20 Euro gibt es bei Ticket Regional und im Museum am Dom. Anmeldung erbeten unter Telefon 0651/7105425 oder per E-Mail an museumspaedagogik@bistum-trier.de.