| 15:15 Uhr

Tourismus
30 000 Arbeitsplätze dank Eifel-Urlaubern

Eines der touristischen Highlights in der Eifel: die Birresborner Eishöhlen. ⇥Foto: Brunhilde Rings
Eines der touristischen Highlights in der Eifel: die Birresborner Eishöhlen. ⇥Foto: Brunhilde Rings FOTO: e_servib <e_servib@volksfreund.de>+SEP+e_servib <e_servib@volksfreund.de>
Kleinbetriebe im Gastgewerbe stehen in der Eifel vor einer besonderen Herausforderung. Die touristische Entwicklung dort sieht Uschi Regh von der Eifel-Tourismus GmbH in Prüm, die überregionale Tourismusorganisation zur Vermarktung der gesamten Urlaubsregion Eifel, postitiv.

Welche Bilanz ziehen sie für das vergangene Tourismus-Jahr in der Eifel?

Uschi Regh: Wir sind zufrieden mit der touristischen Entwicklung der letzten Jahre. Insbesondere mit dem Jahr 2017 mit 1 783 569 Gästeankünften. Das bedeutet eine Steigerung von 5,2 Prozent. Auch mit insgesamt 5 320 709  Übernachtungen konnten wir Zuwächse von 3,55 Prozent verzeichnen.

Was sind die wesentlichen Faktoren für touristischen Erfolg in Ihrer Region?

Regh: Laut Marktforschungsergebnissen schätzen unsere Gäste insbesondere die schöne Landschaft der Eifel. Sie weisen der Eifel eine hohe Kompetenz zum Thema Wandern und Natururlaub zu. Insbesondere durch unsere Wander- und Radangebote, die wir unter anderem in den Magazinen „Wanderland Eifel“  und „Radmagazin Eifel“ und auf unseren Internetseiten www.eifel.info  bewerben, werden unsere Zielgruppen auf die Eifel aufmerksam – und über die gängigen Vertriebswege.

Wo liegen bei Ihnen die größten Herausforderungen? 

Regh: Der größte Teil der Eifel-Gastgeber ist dem Segment Klein- und Kleinstbetriebe zuzuordnen. Diese Betriebe haben es zunehmend schwerer. Eine Herausforderung für sie ist es, vom Gast gefunden zu werden, etwa über das Internet.

Wie sehen Sie die Auslastung der touristisch relevanten Betriebe und Hotels, und welches Feedback bekommen sie von denen?

Regh: Die touristisch relevanten Betriebe, die auf das Thema Qualität setzen, profitieren vom steigenden Qualitätsbewusstsein der  Gäste.

Welche Projekte stellen sie sich für die Zukunft vor?

Regh: Im Bereich Tourismus sind in der Eifel circa 30 000 Arbeitsplätze gebunden. Wir haben die Verpflichtung, diese Arbeitsplätze zu erhalten. Aktuell steigt der Wunsch nach mehr Regionalität und naturnahen Reisen. Hier liegt eine große Chance für uns, und wir  arbeiten gemeinsam mit unseren Partnern daran, das Potenzial, das die Eifel hier bietet, zu nutzen.⇥(mey)