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Radeln auf der Bahntrasse

Raderlebnistag : Radeln auf der Bahntrasse

Mit dem Rad auf der Bahntrasse: Dampften früher Züge über die historische Eisenbahnstrecke durch das Ruwertal, rollen seit zehn Jahren Fahrräder über den Ruwer-Hochwald-Radweg.

Besonders familienfreundlich geht es mit leichten Steigungen mitten durch die Natur. Die Höhendifferenz von circa 400 Metern wird durch einen durchschnittlichen Anstieg von rund einem Prozent auf 50 Kilometer bewältigt. Erholung beim Radeln in abwechslungsreicher Landschaft entlang der Ruwer ist nur die eine Seite des Ruwer-Hochwald-Radwegs. Auch kulturell lässt sich links und rechts der Strecke Einiges entdecken. Malerische Mühlen und Burgen, Stiftshöfe und pittoreske Dorfkirchen haben die Jahrhunderte überdauert. Museen erzählen Heimatgeschichten, begeistern Eisenbahn-Freunde und verraten, wie Adenauer einst nach Moskau kam.

Heute gehört die Route zu den längsten Radstrecken in Rheinland-Pfalz. Das Jubiläum möchte der Verein mit einem ganztägigen Radwegfest an elf verschiedenen Stationen am Samstag, 18. Mai, feiern. Der offizielle Festakt geht um 11 Uhr in Reinsfeld über die Bühne, weil der Startabschnitt in Hermeskeil derzeit wegen Bauarbeiten für ein neues Einkaufszentrum nicht befahrbar ist. An elf Stationen des Weges auf der ehemaligen Hochwaldbahn-Trasse wird es Livemusik, Essen und Getränke, geführte Radtouren und Aktionen geben – in Reinsfeld, Kell am See, Niederkell, Zerf, Hentern, Pluwigerhammer, Gusterath-Tal, Sommerau, Waldrach, Kasel und Mertesdorf.  Der VRT will an dem Tag einen vergünstigten Fahrrad-Mitnahme-Service mit dem RegioRadler Ruwer-Hochwald anbieten.

  • Einen Flyer mit dem Programm für die Jubiläumsfeier gibt es unter www.ruwer-hochwald-radweg.de und bei den Tourist-Informationen.