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Kultur
Für wirklich jeden etwas dabei

Familiäre Atmosphäre bestimmt das Lott-Festival. ⇥Foto: Lott-Gesellschaft, Susanne Schug
Familiäre Atmosphäre bestimmt das Lott-Festival. ⇥Foto: Lott-Gesellschaft, Susanne Schug FOTO: Susanne Schug
Raversbeuren. (red) Egal, welche Musikrichtung man liebt, beim Lott-Festival wird jeder fündig. Von Freitag bis Sonntag, 3. bis 5. August, treten 25 Bands und Einzelinterpreten auf und sorgen für ein  abwechslungsreiches Programm - von Rock über Jazz, Punk, Blues, Alternative Rock bis hin zu Funk ist bei diesem Traditionsfestival in Raversbeuren auf den verschiedenen Bühnen alles vertreten.

Wichtig für alle Fans: Da die Kapazitätsgrenze des Festivals erreicht ist, werden im diesem Jahr die Besucherzahlen aufgrund räumlicher und personeller Möglichkeiten sowie behördlicher Auflagen begrenzt. Daher sollten sich Besucher unbedingt vorher auf im Internet unter www.lott-festival.de informieren. Zudem dürfen auch keine Hunde oder Stromaggregate aufs Festivalgelände mitgebracht werden. Das Festivalticket kostet 45 Euro. Wer erst samstags kommt, bezahlt 30 Euro. Am Sonntag ist der Eintritt frei. Kinder unter 14 Jahren haben ebenfalls freien Eintritt.

Zum Programm: Los geht’s am Freitag um 16.30 Uhr mit den Nachwuchs-Rockbands Soliath Lake aus dem Raum Idar-Oberstein und Bad Kreuznach und Prejudged Youth aus Trier.

Das Hauptprogramm beginnt um 18.30 Uhr mit Kochkraft durch KMA (Punk), gefolgt von Lausch aus Wien (Rock) und den Lazy Habits aus Großbritannien (Big-Band-Sound/Jazz). Im Anschluss stehen die französische Hardrock-Bluesband No One Is Innocent und die Belgier von Warhaus auf der Bühne.

Der Samstag startet um 11 Uhr auf der Hangbühne mit Hydropuls (Jazz), um 13 Uhr folgt das neuseeländisch-französische Akustik-Gitarrenduo Opal Ocean. Auf der Hauptbühne tritt ab 14.10 Uhr Lilly Among Clouds auf. Anschließend lässt zunächst Malaka Hostel heiße Cumbia-Rhythmen auf knackige Rock-Riffs treffen, ehe The Silverfaces aus Amsterdam mit Bluesrock einheizen. Aus Lyon kommt die Band Pixvae, die Musik mit Wurzeln aus Afrika und Kolumbien zum Besten gibt. Um 19 Uhr verbindet General Bastek Rock, Folk und Jazz, um 20.10 Uhr folgt der Auftritt von The Cool Quest aus den Niederlanden (Hip-Hop/Fun).

Der Samstag endet dann mit den Auftritten von RDGLDGRN aus Washington (Punk) und Triggerfinger (Jazz/Pop). Ab 20.15 Uhr präsentiert der Verein Kultur-Raum Trier im Zirkuszelt zudem den Poetry Slam.

Der Sonntag beginnt um 12 Uhr mit den Multiinstrumentalisten von The Odd Folk, der Funk-Band Fatcat aus Freiburg und The Dawn Brothers aus Rotterdam (Rock). Ein Lott-Special für den Festival-Ausklang. Das Orbit Orchester hat Gastmusiker eingeladen. Genreübergreifend werden Songs von Janis Joplin bis zu den Beatsteaks gecovert.

Alternativ gibt es freitags und samstags ein Programm an der Waldbühne. Freitags spielen ab 20.30 Uhr Jules Ahoi & The ­Deepsea Orchestra und die Hunsrücker Band We Are Rome. Samstags startet um 13 Uhr eine Podiumsdiskussion zum Thema „Könnte sich die Region (biologisch) selbst versorgen?“ Ab 16 Uhr wird die Waldbühne zur „Open Stage“. Jeder der auftreten will, kann sich am Infostand melden. Gegen 22 Uhr gibt es elektronische Musik von Yves Montblanc & Niraam.

Der Zirkus Balu gibt samstags und sonntags mehrere Vorstellungen. Für Kinder werden in der Nähe des Zirkuszelts weitere Aktivitäten angeboten, zum Beispiel durch das Spielmobil des BDP.