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Typisierung: Hilfe für Katrin ist überwältigend

Typisierung : Hilfe für Katrin ist überwältigend

Wie geht es Katrin? Das ist eine Frage, die der Familie der an einem Lymphom erkrankten jungen Mutter aus Morbach-Weiperath in den vergangenen Wochen und Monaten sicherlich wohl tausendfach gestellt worden ist.

Ihr Bild ging durch die Medien und berührte die Menschen in der Region. Mehr als 530 Menschen ließen sich als Stammzellspender bei der Stefan-Morsch-Stiftung registrieren. Und wer auf diese Weise nicht helfen konnte, spendete Geld. So kam bislang die Summe von mehr als 38 500 Euro zusammen, die die Familie nun der Birkenfelder Stammzellspenderdatei überbrachte.

„Katrin konzentriert sich darauf, gesund zu werden“, erzählen ihre Eltern und ihre beste Freundin Sarah Steinmetz, die in den Wochen vor Weihnachten den Aufruf „Hilfe für Katrin“ gestartet haben. Dieser Aufruf hat große Kreise gezogen: Familie, Freunde, Bekannte und völlig fremde Menschen – insgesamt über 70 Helfer – haben mit angepackt. Katrins Eltern, die nun die gesammelten Geldspenden der gemeinnützigen Stiftung überbracht haben, sind immer noch sprachlos über die große Hilfebereitschaft, die ihnen entgegengebracht worden ist. Auch viele Firmen aus der Region haben die Aktion unterstützt. Bruno Zimmer vom Vorstand der Stefan-Morsch-Stiftung betont: „Hier wurde ganz konkrete Hilfe geleistet, die allen Patienten zugute kommt. Mit dem Spendengeld finanzieren wir die Typisierung junger geeigneter Spender, die unsere Datei 40 Euro pro registrierten Spender kostet.“

Wer den Termin verpasst hat, kann online unter www.stefan-morsch-stiftung.de ein Registrierungsset anfordern oder zu einem der nächsten Termine (siehe Info) kommen. Auch das Spendenkonto „Hilfe für Katrin“ ist noch offen.