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Freilichtmuseum
Kriegswinter an der Mosel

Wie anno dazumal: Im Freilichtmuseum Roscheider Hof wird an den Kriegswinter 1813/14 erinnert.
Wie anno dazumal: Im Freilichtmuseum Roscheider Hof wird an den Kriegswinter 1813/14 erinnert. FOTO: Freilichtmuseum Roscheider Hof
Konz-Roscheid. Nach der Niederlage von Leipzig und dem letzten Sieg auf deutschem Boden bei der Schlacht von Hanau im Oktober 1813 befinden sich die französischen Heere auf dem Rückzug, gilt es doch nun, die Heimat zu verteidigen.

Eine gemischte Einheit bestehend aus ein paar Husaren des 4. Regiments, die ihre Pferde verloren haben, wenigen verbliebenen Badischen Grenadieren und Jägern, die in den Wirren der Völkerschlacht den Anschluss an ihre eigene Truppe verloren haben und notgedrungen bei ihren französischen Kameraden verblieben sind, sowie aus den  Resten einer Chasseur-Kompanie des 9. leichten Infanterieregiments. Sie alle machen Quartier am Roscheider Hof.

Aus einer angeblich sicheren Quelle ist bekannt, dass der Besitzer den Franzosen wohlgesonnen ist. Die Deutschen erhoffen sich dort ein paar Tage der Erholung und Ruhe. Doch so ganz ruhig wird es nicht werden, sind die Soldaten aus den verschiedenen deutschen Landstrichen doch auch miteinander verfeindet. Werden die leichten Infanteristen gegen das strenge Regiment ihrer Ober- und Unteroffiziere aufbegehren und meutern?

Dieses Szenario aus dem Kriegswinter 1813/14 wird am ersten Adventswochenende, dem Wochenende vor dem Weihnachtsdorf, im Freilichtmuseum Roscheider Hof in Konz lebendig. Geöffnet ist das Haus am Samstag, 1. Dezember, von 10 bis 18 Uhr und am Sonntag, 2. Dezember, von 10 bis 14 Uhr.