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Retrospektive: Magar-Ausstellung im Kloster Karthaus

Retrospektive : Magar-Ausstellung im Kloster Karthaus

Paul Magar, der lange in Konz lebte, wurde vor 100 Jahren geboren. Zu seinen Ehren veranstaltet die Stadt Konz bis 8. Dezember eine Ausstellung in der Städtischen Galerie im Kloster Konz-Karthaus.

Paul Magar wurde am 14. November 1909 in Altenahr geboren und verbrachte seine Jugend in Konz. Der Vater von Paul Magar war von 1914 bis 1946 Amtsrentmeister in Konz. Er erwarb im Jahre 1918 ein Haus in der Konstantinstr. 12, in dem zwei Räume im Erdgeschoss als Amtskasse eingerichtet wurden. Bis 1938 hat Paul Magar in diesem Haus gelebt. Auch danach hat er immer wieder den Kontakt nach Konz gesucht.

Nach dem Abitur in Trier, besuchte Magar die Werkkunstschule in Trier, war Meisterschüler, studierte an der Werkkunstschule in Aachen und an der Kunstakademie bei Professor Maximilian Klever in Berlin.

In den 50er Jahren wurde der Maler durch zwei Wanderausstellungen zur deutschen Gegenwartskunst, die durch mehrere Kontinente führten, international bekannt. Auf der Expo 1992 in Sevilla war Magars Columbus-Triptychon der deutsche Kulturbeitrag. Stilistisch wird sein Werk der klassischen Moderne zugerechnet.  Die Stadt Konz ist im Besitz mehrerer Arbeiten des Künstlers und den Werken sowie der Person eng verbunden.

Paul Magar hat die vielen Begegnungen und Erlebnisse auf seinen Reisen und Aufenthalten in Europa, Afrika, Mittel- und Nordamerika sowie Asien in farbenfrohe Malerei verwandelt, unverwechselbare eigenwillige Bildstrukturen kreiert.

Öffnungszeiten: Samstag, Sonntag, 15 bis 18 Uhr, Donnerstag, Freitag, 17 bis 20 Uhr.

Foto: Verbandsgemeindeverwaltung Konz