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Valentinstag: Liebe geht durch den Magen

Valentinstag : Liebe geht durch den Magen

Schmackhafte Liebeserklärung zum Valentinstag: Gnocchi in Herzform.

(red) Liebe geht durch den Magen: Während frisch Verliebte dies häufig mit einem Kribbeln im Bauch fühlen, hat das Sprichwort jedoch eine ganz andere Bedeutung. Die Kartoffel-Marketing GmbH erklärt, was mit „Liebe geht durch den Magen“ ursprünglich gemeint war, und verrät, wie sich zum Valentinstag am 14. Februar romantische Gnocchi in Herzform zubereiten lassen.

Gutes Essen für eine gute Beziehung

Ob beim ersten Date oder bei einem romantischen Abend zu zweit: Wer zu einem leckeren Essen einlädt, macht selten etwas falsch. Denn gemeinsames Schlemmen weckt positive Gefühle und schafft Nähe. Dass wir häufig sagen „Liebe geht durch den Magen“, hat jedoch einen anderen Ursprung. Schriftlich erwähnt wird das Sprichwort bereits im Jahr 1928 in einem Benimmbuch mit dem Titel „Der vollendete Adam“. Dort heißt es: „Und die Liebe geht doch durch den Magen! Wie nah verwandt und voneinander abhängig das Geistige und das Leibliche sind, […] erkennt man nicht zuletzt an dem zur flüchtig hingesprochenen Sentenz gewordenen: ,Getrennt von Tisch und Bett!‘ Tisch und Bett, die zwei Pole unserer Lebensachse.“

Das Sprichwort „Liebe geht durch den Magen“ hatte in dieser Form vor allem noch bis in die 50er und 60er Jahre seine Gültigkeit. Dort meinte es zumeist, dass Frauen mit aufwendig zubereiteten Gerichten ihre Männer und Versorger an sich binden sollten. Dadurch sollte die Liebe des Mannes zur Frau gestärkt werden. Heute haben sich die Zeiten gewandelt, und auch die Bedeutung des Sprichworts interpretieren wir anders: Liebende verwöhnen sich nun gegenseitig mit schmackhaftem Essen – denn ob selbstgekocht, bestellt oder im Restaurant: Gutes Essen in guter Gesellschaft macht einfach glücklich.

Schmackhafte Liebeserklärung: Gnocchi in Herzform

Wer am Valentinstag den Kochlöffel schwingen und das eigene Herzblatt mit einem selbstgekochten romantischen Dinner verwöhnen möchte, sollte zur Kartoffel greifen. Denn diese hat in Sachen Liebe einiges zu bieten: In früheren Zeiten wurden Kartoffelblüten gerne als Zierde für Liebes- und Brautsträuße verwendet. Zudem galten die Knollen wegen ihrer sprießenden Keime als Symbol der Fruchtbarkeit und zuweilen als Aphrodisiakum und ausgewiesene Liebespflanze. Dieter Tepel, Geschäftsführer der Kartoffel-Marketing GmbH: „Kartoffelgerichte sind besonders vielfältig und können durchaus romantisch sein. Zum Valentinstag sind zum Beispiel selbstgemachte Gnocchi in Herzform eine besonders schöne Geste – sie schmecken nämlich nicht nur gut, sondern sehen auch noch zum Verlieben aus.“

Herz-Gnocchi mit Salbei-Butter

Zutaten für 2 Portionen:

Für die Herz-Gnocchi:

1 herzförmiger Keksausstecher

400 g mehligkochende Kartoffeln

100 g Kartoffelmehl

1 Ei

2 EL Butter

Salz

 

Für die Salbeibutter:

2 EL Butter

2 Zweige frischer Salbei

50 g Parmesan am Stück

Salz und Pfeffer

Zubereitung: Die mehligkochenden Kartoffeln waschen und in einem Topf mit Salzwasser kochen, bis sie gar sind (ca. 20 Minuten, je nach Größe der Kartoffeln). Den Topf vom Herd nehmen und das Wasser abgießen, die Kartoffeln zur Seite stellen.

Die Kartoffeln pellen und durch die Kartoffelpresse in eine Schüssel drücken.

Die zwei Esslöffel Butter schmelzen.

Das Ei, die geschmolzene Butter, eine Prise Salz sowie das Kartoffelmehl hinzugeben und einen Teig daraus kneten. Den Gnocchi-Teig in zwei gleich große Teigbälle teilen.

Etwas Kartoffelmehl auf eine saubere Arbeitsplatte streuen und einen Teigball darauflegen. Den Teigball mit etwas Kartoffelmehl bestreuen und fingerdick ausrollen.

Mit dem Keksausstecher Herzen aus dem Teig ausstechen und die rohen Herz-Gnocchi zur Seite stellen.

Einen großen Topf mit Wasser und zwei Teelöffeln Salz zum Kochen bringen. Die Herz-Gnocchi portionsweise hineingeben und aufkochen lassen. Wenn die Gnocchi ca. eine Minute an der Wasseroberfläche geschwommen sind, mit der Schöpfkelle aus dem Wasser heben.

 

Nun die Gnocchi in der Pfanne braten:

Den Parmesan reiben. Die Salbeiblätter waschen, vom Stängel entfernen und trocken tupfen. Zwei Esslöffel Butter in einer Pfanne schmelzen. Die Salbeiblätter in der Butter etwas anbraten, bis sie aromatisch duftet. Die Salbeiblätter entfernen und die Herz-Gnocchi hinzugeben und kurz in der Salbeibutter schwenken. Wer möchte, lässt die Herz-Gnocchi länger in der Pfanne und brät sie an.

Die Herz-Gnocchi nach Belieben mit warmer Tomatensoße oder Pesto auf einem Teller anrichten, mit dem frisch geriebenen Parmesan und Salz und Pfeffer bestreuen und sofort servieren.