1. Die Woch

Motor: Mehr Premium für den Stelvio

Motor : Mehr Premium für den Stelvio

(jüb) Seit dem Marktstart 2017 bemüht sich Alfa Romeo, sein SUV Stelvio nicht nur den Anhängern der Marke, sondern auch einem Kundenkreis, der ein Premium-Fahrzeug dieses Segments sucht, ans Herz zu legen.

Der Erfolg war bisher eher bescheiden. Jetzt nimmt Alfa Romeo mit dem Jahrgang 2020 einen neuen Anlauf, um das nach dem Stilfser Joch benannte Fahrzeug mit neuem Infotainment und zusätzlichen Assistenz-Systemen aufzuwerten. Design, Fahrwerk und die sprichwörtlich kernigen Antriebsaggregate der Italiener waren es mit Sicherheit nicht, die das SUV auf dem Wag zum Verkaufsschlager aufgehalten hätten. Im Konkurrenzkampf mit Audi, BMW, Mercedes, Jaguar oder Volvo schlugen eher die fehlenden „Assis“, das ausbaufähige Infotainment-System, oder die mangelhafte Handy-Anbindung zu Buche.

Deshalb hat Alfa 2020 weder beim Design, noch bei Antrieb oder Fahrwerk Hand angelegt. Wie in der Limousine Giulia hat im Innenraum ein neues Lenkrad Platz gefunden. Die Mittelkonsole samt eines 8,8 Zoll großen Touchscreens wurde wertiger gestaltet, die grafische Darstellung verbessert und hinzu kamen neue Assistenten. So eine Verkehrszeichenerkennung, ein Stau- und Autobahn-Assistent und ein Spurhalte-Assi. Das ist jetzt deutlich mehr Premium als vorher. Serienmäßig sind jetzt Notbremsassistent, Spurhalteassistent und die Geschwindigkeitsregelanlage. Durch einen Müdigkeitswarner und einen erweiterten Totwinkel-Assistenten wird der Stelvio bei der Modellpflege auf Level 2 des autonomen Fahrens angehoben. Beim Infotainment gefallen die interaktiven Widgets, die man durch drag and drop verschieben kann. Das Handy, das ohne Kabel auflädt, ist in einem eigenen Fach untergebracht. Und dann gibt es schließlich doch noch etwas, für fahrfreudige Alfisti: eine Wahlmöglichkeit für die verschiedenen Fahrmodi Dynamic, Natural und Advanced Efficiency.

Zu den Motoren: Die beiden Dieselmodelle, 190 und 210 PS, weisen einen Marktanteil von 40 Prozent auf. Der 200-PS-Benziner kommt auf 15 Prozent, der 280-PS-Benziner steckt in jeden dritten Stelvio.