1. Die Woch

Freizeit: Parks sind fit für den Frühling

Freizeit : Parks sind fit für den Frühling

Gehege und Volieren erneuern, Zäune reparieren, neue Wege anlegen, Hecken schneiden … Die To-do-Listen der Parks und Zoos in der Region sind lang. Bevor die Sommersaison losgeht muss das gesamte Gelände wieder auf Vordermann gebracht werden.

Doch in diesem Jahr ist die Liste noch ein bisschen länger als gewöhnlich. „Wir wollten eigentlich schon am 1. März den Park öffnen“, sagt Wolfgang Klotzbücher, Inhaber des Greifvogelparks Saarburg. „Aber der Regen hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht. Es war zu nass, um mit dem Hochlader reinzufahren, um die Sturmschäden zu beseitigen.“ Der neue Saisonstart ist nun der 15. März. „Das ist aber nicht so schlimm, der 1. März ist für uns ein ungefährer Wert. Man muss immer damit rechnen, dass das Wetter nicht mitspielt und sich der Termin ein wenig verschiebt.“

Sturmtiefs und wochenlanger Dauerregen haben den Parks und Zoos in der Region Trier zu schaffen gemacht. Umgeknickte Bäume fällen, Sitzbänke streichen und neue Gehege bauen war in den vergangenen Wochen kaum möglich. „Bei uns mussten einige Hecken und Bäume wegen des Sturms geschnitten werden“, sagt Denise Stöcklein vom Adler- und Wolfspark Kasselburg. „Aber es hat alles geklappt“, sagt sie erleichtert. „Auch der Aufgang zur Kasselburg ist frisch gepflastert. Und auch unser Geierfelsen ist ein Stück höher“, erzählt Stöcklein. „Dann fliegen die Greifvögel schöner über die Zuschauer und finden den Weg zur Burg leichter.“

Im Dinosauriererpark in der Teufelschlucht wurden neue Wege angelegt. „Dabei hat uns das Wetter große Probleme bereitet“, sagt Bruno Zwank, Geschäftsführer der Felsenland Südeifel Tourismus GmbH. Schwierig sei es gewesen, die Spuren der Bagger zu beseitigen, die die neuen Pfade durch den Park angelegt haben, sagt er.

Neben den Aufräumarbeiten nach Sturmtief Sabine und den alljährlichen Reparatur- und Verschönerungsarbeiten haben die Parks und Zoos auch neue Projekte in Angriff genommen.

„Für unsere fünf Erdmännchen haben wir ein neues Haus gebaut“, berichtet Klotzbücher vom Greifvogelpark. „Das neue Haus ist besser isoliert und hat eine Heizung.“ Dabei benötigten die Erdmännchen auch im Winter keine tropischen Temperaturen, sagt Klotzbücher. „Aber es sollte schon über null Grad warm sein“, sagt er. Und auch die Waschbären können sich über ein größeres Gehege freuen. „Wir haben es erweitert, damit die Waschbären mehr Platz und bessere Klettermöglichkeiten haben“, sagt Klotzbücher.

Wann die Parks in der Region die Sommersaison eröffnen und welche neuen Attraktionen die Besucher erwarten, erfahren Sie hier.