1. Die Woch

Sport: Radrennen durch die Trierer Innenstadt

Sport : Radrennen durch die Trierer Innenstadt

(red) Nach zwei Jahren Zwangspause fällt am Sonntag, 29. Mai, der Startschuss zum zweiten Großen Preis der Stadt . Beim Radrennen in der Trierer Innenstadt werden ähnliche Bedingungen wie beim Klassiker Paris – Roubaix die Fahrer auf dem spektakulären Rundkurs mit hohem Pflastersteinanteil an ihre Grenzen bringen.

Zwischen Porta Nigra, Hauptmarkt und Trierer Dom hofft der Veranstalter RV Schwalbe Trier auf actionreiche Wettkämpfe. Erstmals im Programm: ein Hobbyrennen für Radsportler ohne Rennlizenz.

Was für Läufer im Winter der Silvesterlauf ist, soll sich nach Vorstellung des RV Schwalbe Trier in der warmen Jahreszeit auch für die große Zahl an Radsportlern fest im städtischen Sportkalender etablieren: ein Radrennen im Herzen von Deutschlands ältester Stadt, das auch für namhafte Teams attraktiv ist. Entgegen dem derzeitigen Trend, immer mehr Traditionsrennen aus Städten zu verbannen und in Indus­trie­gebiete oder aufs Land zu verlagern, ist es den Organisatoren des RV Schwalbe und der Stadt Trier wichtig, dem entgegenzuwirken und gemeinsam die Sportstadt Trier um eine Attraktion zu bereichern. Nach einem erfolgreichen Debüt im Jahr 2019 und einer zweijährigen Zwangspause konnte in Abstimmung mit der Stadtverwaltung der 29. Mai als Ausrichtungstag des zweiten Großen Preises der Stadt Trier fixiert werden.

Der 1,2 Kilometer lange Rundkurs mit Start und Ziel in der Simeonstraße wird über den Hauptmarkt, die Sternstraße, den Domfreihof, die Windstraße, Dominikanerstraße, Flanderstraße, Rindertanzstraße und die Christophstraße, vorbei an der Porta Nigra wieder zurück in die Simeonstraße führen. Eine besondere Herausforderung dürfte dabei der hohe Anteil nicht asphaltierter, sondern gepflasterter Streckenanteile darstellen, welcher gerade bei feuchten Bedingungen zu einer besonnenen Fahrweise zwingen wird. Auch die vielen engen Kurven werden die Fahrer immer wieder aus dem Rhythmus reißen und für die Zuschauer entlang der Strecke attraktive Standorte sein.

Los geht es um 12 Uhr mit zwei „Fette-Reifen-Rennen“ für Kinder unterschiedlicher Jahrgänge – je nach Alter über eine oder zwei Runden. Ab 12.30 Uhr wird es dann für die Lizenzfahrer in ihren einzelnen Klassen ernst.

Der Startschuss für das Hauptrennen in der Klasse der Elite-Amateure fällt um 16.15 Uhr und wird über 50 Runden (60 Kilometer) ausgefahren werden. Doch nicht nur die ambitionierten Rennfahrer sollen auf ihre Kosten kommen. Deshalb gibt es um 14.10 Uhr ein Hobbyrennen über 20 Runden (24 Kilometer), bei dem jeder ab 18 Jahren in den Genuss kommen kann, in der abgesperrten Innenstadt seine Fähigkeiten auf dem Rad unter Beweis zu stellen.

Eine einzigartige Atmosphäre ist garantiert: Die sieben Rennen versprechen zuschauerfreundlichen Radrennsport auf einem spannenden Rundkurs zwischen drei Unesco-Weltkulturerben.

• Weitere Informationen für Starter und Anwohner gibt es auf www.swt-gp-trier.de.