Das Ensemble Contrapunto zeichnet sich durch Vielfalt der Stile aus

Unsere Vereine : Von Barock bis Rock und Pop

Man trifft sich montags um 20 Uhr in einem kleinen Saal im Kloster Konz-Karthaus. In weitem Rund sitzen die 21 Sängerinnen und Sänger des Ensembles Contrapunto,  damit alle ihren musikalischen Leiter gut sehen können.

Doch Dirigent Dominikus Ascher lässt sie nicht sitzen. Stimmübungen gehen mit Bewegung einher. Die „Choreografie“ für die Bühne wird mit den Stücken gleich mit einstudiert.

Der Name „Contrapunto“ sowie das Motto „Spaß an der Musik“ setzen die Maßstäbe: Das Programm des Chores selbst birgt den Kontrapunkt in sich, einfaches Volkslied und jazzige, lautmalerische Klangbilder erzeugen spannungsreiche Gegensätze und interessante Zusammenklänge.

Vielfalt ist Trumpf, so schreckt der Chor nicht einmal vor Kinderliedern zurück, aber alles stets auf allerhöchstem Niveau. Das Programm des Ensembles besteht aus bunt gemischten a cappella Chorwerken, vom Madrigal über klassische und romantische Stücke, auch Kirchen- und Weihnachtsmusik, Spiritual und Gospel, bis zur europäischen, asiatischen und afrikanischen Volksmusik.

Der Schwerpunkt liegt auf zeitgenössischen Chorarrangements – auch in der heimatlichen, moselfränkischen Mundart – dazu gehören ebenso Rock- und Pop-Songs, moderne Jazz-Chöre und Chorimprovisationen.

„Contrapunto“ singt in nahezu allen denkbaren Besetzungen: gemischt (teilweise mit Solo), als alpenländische Drei- und Viergesangsformation, Männerquartett und -quintett, sowie als reiner Frauenchor. Der Chorleiter Dominikus Ascher greift auch schon mal selbst zu Notenpapier und Bleistift beziehungsweise zum Notebook und arrangiert Stücke für das Ensemble.

Der Lohn der Mühe: Bei der bisher einzigen Teilnahme an einem Chorwettbewerb im luxemburgischen Esch-sur-Alzette konnten zwei „Erste Europäische Preise“ erzielt werden.

Foto: Herbert Thormeyer
◀ Contrapunto beim Weihnachtskonzert in der Liebfrauen kirche Trier 2018. Foto: Wolfgang Herrig
Im Studio: 2016 hat Contrapunto die CD „Blautöne“ aufgenommen. Foto: Contrapunto
Vor dem Singen: Erst einmal locker machen. Das hebt auch die Stimmung. Dirigent Dominikus Ascher studiert mit seinem Ensemble im wahrsten Sinne des Wortes eine „Choreografie“ ein. Foto: Herbert Thormeyer
Vor dem Singen: Erst einmal locker machen. Das hebt auch die Stimmung. Dirigent Dominikus Ascher studiert mit seinem Ensemble im wahrsten Sinne des Wortes eine „Choreografie“ ein. Foto: Herbert Thormeyer
Contrapunto beim Chorfestival in den Niederlanden 2017. Foto: Wolfgang Herrig
Logo Ensemble Contrapunto. Foto: Contrapunto