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Wandern
Das Premium-Trio

Zum Themendienst-Bericht «Umfrage: Wanderer wollen trotz Smartphones weiter Wegemarkierungen» vom 9. März 2018: Karte oder Smartphone? Immer mehr Wanderer setzen auf digitale Unterstützung. Rund 35 Prozent verzichten aber auch ganz bewusst auf das Handy.
(Archivbild vom 19.07.2016/Nur zur redaktionellen Verwendung durch Themendienst-Bezieher.) Foto: Christin Klose/dpa-tmn - Honorarfrei nur für Bezieher des dpa-Themendienstes +++ dpa-Themendienst +++
Zum Themendienst-Bericht «Umfrage: Wanderer wollen trotz Smartphones weiter Wegemarkierungen» vom 9. März 2018: Karte oder Smartphone? Immer mehr Wanderer setzen auf digitale Unterstützung. Rund 35 Prozent verzichten aber auch ganz bewusst auf das Handy. (Archivbild vom 19.07.2016/Nur zur redaktionellen Verwendung durch Themendienst-Bezieher.) Foto: Christin Klose/dpa-tmn - Honorarfrei nur für Bezieher des dpa-Themendienstes +++ dpa-Themendienst +++ FOTO: Christin Klose / dpa-tmn
Der Moselsteig

Der im April 2014 eröffnete Moselsteig führt in 24 Etappen über 365 Kilometer von Perl an der französischen Grenze nach Koblenz. Er wurde 2016 als schönster Wanderweg Deutschlands ausgezeichnet.

Zurzeit ergänzen 23 Seitensprünge und Traumpfade das Wanderangebot. Dazu zählen 15 Seitensprünge, wie die Partnerwege im Bereich Palzem (Obermosel) bis Burgen (Untermosel) heißen, und acht Traumpfade/Traumpfädchen, die an der Terrassenmosel liegen.

Weitere geplante Wege sind: Seitensprung Sinzer Bannwanderweg (Perl-Sinz), Seitensprung Moselachter (Leiwen/Trittenheim), Seitensprung Wein-Wallfahrtsweg (Klausen/Osann-Monzel), Seitensprung Kluckertspfad (Kinheim/Traben-Trarbach, Seitensprung Moseltalschanzen (Bernkastel-Kues/Traben-Trarbach).

Im Tourenguide „Moselsteig-Partnerwege” sind die Partnerwege mit Kurztext, Übersichtskarte und Höhenprofil beschrieben.

Der Eifelsteig

Die 313 Kilometer des Eifelsteigs sind in 15 Tagesetappen zwischen 15 und 28 Kilometer Länge aufgeteilt. Er  führt von Aachen bis Trier. Im vergangenen Jahr hat der Eifelverein (28 000 Mitglieder, 142 Ortsgruppen) sein Wandernetz um etwa ein Viertel auf 2100 Kilometer gestrafft und seine Hauptwanderwege neu markiert.

Das bisherige Emblem, ein schwarzes Dreieck auf weißem Grund, wurde nach und nach durch ein neues Schild ersetzt. Darauf ist ein buntes „E“ abgebildet, das die Farben der Eifellandschaft darstellen soll: blau für Himmel und Wasser, braun für Erde und Boden sowie grün für Wiesen und Wälder. Darunter befinden sich dien Richtungsanzeiger und in einem grünen Feld der Name des Weges. 35 000 neue Markierungszeichen und 200 neue Ortstafeln hatte der Eifelverein an seine Wegewarte verteilt. Der Eifelsteig wurde zuletzt im Jahr 2016 zertifiziert. Er erhielt vom Deutschen Wanderinstitut 56 Erlebnispunkte.

Eine Übersicht über alle Hauptwanderwege gibt es auf www.eifelverein.de

Der Saar-Hunsrück-Steig

Der Saar-Hunsrück-Steig führt auf 410 Kilometern und 27 Etappen vom saarländischen Perl an der Mosel über Idar-Oberstein und nach Boppard am Rhein. Ein Abzweig bindet die Stadt Trier an.

Der Saar-Hunsrück-Steig hat mit dem Deutschen Wandersiegel als Premiumweg die höchste Auszeichnung erhalten, die ein Wanderweg europaweit erreichen kann. Das Siegel bewertet unter anderem die Erlebnisqualität eines Wanderwegs und die Qualität seiner Beschilderung. Von den bisher zertifizierten Fernwanderwegen hat er mit 65 Erlebnispunkten das beste Ergebnis erreicht.

Der Saar-Hunsrück-Steig ist ein naturnaher Weg, der zu 70 Prozent über Waldboden, Graspfade oder entlang von Bachläufen geführt ist. In gutes Schuhwerk sollte man schon investieren, wenn man den Steig erwandert.

Die Beschilderung wird mindestens viermal pro Jahr von den Wegewarten kontrolliert. Der gesamte Steig ist durchgehend mit einem Logo markiert. Alle markanten Weggabelungen sind mit Wegweisern ausgestattet und zeigen sowohl die Lauf- als auch die Herkunftsrichtung an, ebenso Nah- Mittel- und Fernziele.