Ein neues Sicherheitskonzept für den Schulweg in Trier-Feyen

Hintergrund : Damit die Kleinen glücklich und sicher zur Schule kommen

Die Grundschule Feyen zieht im Herbst zurück in ihr vorheriges, grundsaniertes Gebäude. Nick, 9 Jahre alt und mit Beginn des neuen Schuljahres Viertklässler in der Grundschule Feyen, freut sich auf den Umzug.

Mit den Worten „Das ist gleich um die Ecke, da fahr ich dann mit dem Fahrrad hin“, beschreibt er die Vorteile des Ortswechsels.

Momentan leben laut Statistik der Stadt Trier 6571 Menschen in Feyen. Bald wird der Ortsteil um das geplante Neubaugebiet Castelnau Mattheis erweitert. Besonders für junge Familien soll das Neubaugebiet attraktiv sein. Das kann zu einem erhöhten Verkehrsaufkommen führen. Damit Nick und seine Mitschüler trotzdem einen sicheren Schulweg haben, haben Stadt, Schule und Elternvertretung ein umfangreiches Konzept mit zahlreichen Bestandteilen entwickelt. Wir zählen hier eine Auswahl auf.

Als erste Maßnahme sollen für Eltern, die ihr Kind mit dem Auto zur Schule fahren, bereits zum Rückumzug im Herbst sogenannte Hol- und Bring-Zonen  eingerichtet werden. Das soll den Autoverkehr direkt vor der Schule begrenzen. Aiga Scholz, Schulelternbeirätin an der Grundschule Feyen, hält die Hol- und Bring-Zonen für „einen ganz wichtigen Eckpfeiler“ des Schulwegkonzepts. Die schulnahen Zonen würden zusätzlich zum Sicherheitsaspekt das Selbstbewusstsein und die Selbstständigkeit der Schüler stärken, so Scholz’ weitere Einschätzung. Damit Eltern die Zonen auch nutzen, wäre laut Scholz allerdings eine entsprechende Beschilderung samt Verkehrsanordnung bis Herbst dringend nötig, sonst würden sich die Eltern nur noch schwer umgewöhnen.

Um die Eltern anzuregen, beim Schulweg ihrer Sprösslinge ganz auf das Auto zu verzichten, haben Stadt und Ortsbeirat das Büro Bueffee aus Wuppertal mit der Schulwegeplanung beauftragt. Eltern und Kinder wirken bei dem Plan mit. Er soll alternative sichere Wege aufzeigen.

Zusätzlich werden in den nächsten Wochen die sogenannten gelben Füße nachgesprüht. Dabei handelt es sich um eine Aktion der Schule und des Elternbeirates auf Initiative der Unfallkasse Rheinland-Pfalz. Die Idee: Markierungen in Form von Fußabdrücken weisen die Schüler auf Stellen hin, an denen sie besonders acht geben müssen. Diese wurden bereits vor sechs Jahren auf den Gehwegen rund um die Grundschule Feyen angebracht.

Langfristig hat das Tiefbauamt der Stadt Trier nach Befragung der Eltern eine Liste über 21 Problemstellen vorgelegt, für die Umbaumaßnahmen in Planung sind. Doch bis dahin müssen sich Schule und Eltern noch etwas gedulden.

Ortsvorsteher Rainer Lehnart sagt: „Große Lösungen, die massive Umgestaltungsarbeiten im Straßenraum erfordern, werden noch etwas dauern. Aber auch mit kleineren Maßnahmen können wir einen sichtbaren Fortschritt in Sachen ,sicherer Schulweg’ erzielen.“

Ve.__Zebrastreifen (vetter friedemann) Zebrastreifen, Fussg?nger?berweg, TV-Foto: Friedemann Vetter -+- Ve.__Zebrastreifen (vetter friedemann) Nachname: vetter *** Vorname: friedemann *** Kürzel: Ve._ *** EMail: f.vetter@volksfreund.de *** Stichwort: Zebrastreifen *** Ressort: h_st *** Bestellt von: *** Nachlieferung: nein *** ------------------------------------------ Upload ohne Textanhang und 2 Foto(s) ------------------------------------------ FOTO '349bild0.jpg' (?? x ??) *** ------------------------------------------ FOTO '349bild1.jpg' (?? x ??) *** ------------------------------------------. Foto: friedemann vetter (Ve._), Friedemann Vetter

Einen Zeitrahmen für die Arbeiten gibt es noch nicht. Das Projekt der Grundschule Feyen könnte auch für andere Schulen in der Region Trier eine Vorbildfunktion haben, denn Schulwegplanung wird in einer immer mobileren Welt ein wichtiger Faktor für die Sicherheit auf dem Weg zur Schule sein.

Mehr von Volksfreund