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Rheinisches Landesmuseum Trier: Happy Birthday, Porta Nigra!

Rheinisches Landesmuseum Trier : Happy Birthday, Porta Nigra!

Die Sonderausstellung „Spot an! Szenen einer römischen Stadt“ im Rheinischen Landesmuseum Trier endet am 26. Januar. Eine neue Ausstellung zum 1850. Geburtstag der Porta Nigra mit Ansichten aus drei Jahrhunderten ist ab 23. Januar im SWR-Studio Trier zu sehen.

Hier ein Überblick über das Programm des Landesmuseums im Januar.

Donnerstag, 23. Januar, 18 Uhr: Porta Nigra – Ansichten aus drei Jahrhunderten: Eröffnung der Präsentation im SWR Studio Trier. Die Porta Nigra in Trier zählt zu den berühmtesten Bauwerken der Römerzeit in Deutschland. Im Jahr 2020 steht ein ganz besonderes Jubiläum an: Vor genau 1850 Jahren errichteten die Römer das Tor im Norden der antiken Stadt „Augusta Treverorum“. Im Mittelalter als Kirche genutzt, überdauerte das Bauwerk bis in unsere Zeit. Heute ist die Porta Nigra Wahrzeichen von Trier und nicht mehr aus dem Stadtbild wegzudenken. Anlässlich des Jubiläums hat das Rheinische Landesmuseum Trier seine grafische Sammlung gesichtet und Aquarelle, Lithografien und Grafiken mit verschiedenen Ansichten der Porta Nigra aus dem 18. bis 20. Jahrhundert ausgesucht. Die Bilder geben spannende Einblicke in die wechselvolle Geschichte der Porta Nigra aus kunstgeschichtlicher Perspektive. Informationen zum aktuellen Forschungsstand runden die Präsentation ab. Bei der Vernissage am 23. Januar sprechen Dr. Anne Kurtze und Dr. Karl-Uwe Mahler, beide Rheinisches Landesmuseum Trier. Die Ausstellung ist eine Kooperation der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland- Pfalz, Direktion Rheinisches Landesmuseum Trier, und dem SWR Studio in Trier. Öffnungszeiten: Mo–Fr 10–17 Uhr (nicht an Feiertagen).

Außerdem in diesem Monat:

Donnerstag, 9. Januar, 19 Uhr: Womit die Römer rechneten, wovor sie sich fürchteten und worüber sie lachten – Schriftliche Kommunikation im römischen Alltag. Vortrag der Gesellschaft für Nützliche Forschungen (GfNF) mit Prof. Dr. Markus Scholz (Frankfurt/Main). Dauer: ca. 60 Minuten. Der öffentliche Vortrag findet im Veranstaltungssaal des Landesmuseums statt. Der Eintritt ist frei. Kein Zugang zur Ausstellung.

Samstag, 11. Januar, 15 Uhr: Spot an! – Szenen einer römischen Stadt. Offene Führung für Hörgeschädigte durch die Sonderausstellung. Zahlreiche archäologische Fundstücke und modernste 3D-Rekonstruktionen römischer Bauwerke im Film geben Einblick in den Lebensalltag einer römischen Metropole wie Trier. Ein Gebärdensprachdolmetscher begleitet die Führung. Dauer: ca. 60 Minuten. Kostenbeitrag: Eintritt plus 2 Euro Führungsgebühr. Anmeldung erforderlich über muspaed.rlmt@gdke.rlp.de.

Sonntag, 12. Januar, 15 Uhr:

Spot an! – Szenen einer römischen Stadt. Offene Führung durch die Sonderausstellung – letzter Termin. Einmal im Monat laden offene Führungen zu einem Rundgang durch die Sonderausstellung ein. Dauer: ca. 60 Minuten. Kostenbeitrag: Eintritt plus 2 Euro Führungsgebühr. Eine vorherige Anmeldung ist nicht möglich.

Donnerstag, 16. Januar, 19 Uhr: Spot an! – Szenen einer römischen Stadt. Thermen, Rohre und Kanäle – die Wasserver- und Entsorgung des römischen Trier. Vortrag von Florian Tanz (Trier). Dauer: ca. 60 Minuten. Der öffentliche Vortrag findet im Veranstaltungssaal des Landesmuseums statt. Der Eintritt ist frei. Kein Zugang zur Ausstellung.

Freitag, 24. Januar, 17 Uhr: Wissen, Glauben, Fluchen – Stadtbewohner zwischen Bildung, Religion und Aberglaube: offene Themenführung mit Dr. Frank Unruh. Menschen in der Antike, auch die in einer römischen Großstadt, bewegten sich ständig zwischen Wissen und Bildung, Glaube und Aberglaube; eine strikte Trennung gab es nicht. Die Führung zeigt Stadtbewohner in diesem Spannungsfeld. Dauer: ca. 60 Minuten. Kostenbeitrag: Eintritt plus 2 Euro Führungsgebühr. Eine vorherige Anmeldung ist nicht möglich.

Sonntag, 26. Januar, 10 bis 17 Uhr: Spot an! – Szenen einer römischen Stadt. Letzter Tag der Sonderausstellung. Teils noch nie gezeigte archäologische Funde und der Prunk der einst größten römischen Metropole nördlich der Alpen: Das Rheinische Landesmuseum Trier hat seine reich bestückten Depots gesichtet und herausragende antike Exponate zusammengestellt, die fast alle aus eigenen archäologischen Grabungen stammen. Sie illustrieren eindrücklich die Bedeutung des antiken Triers und geben anhand beeindruckender Mosaike, Skulpturen und Goldmünzen einen Einblick in das Leben der einst größten Metropole nördlich der Alpen. Mithilfe von multimedialen Inszenierungen werden die antiken Monumente zu neuem Leben erweckt und lassen das „Rom des Nordens“ wiederauferstehen. Der Eintritt zur Sonderausstellung ist im Museumseintritt enthalten. Zur Ausstellung erscheint eine Begleitschrift, erhältlich im Museumsshop zum Preis von 9,80 Euro.

Sonntag, 26. Januar, 15.30 Uhr:

Gladiatoren – Helden der Arena! Familienführung durch die Dauerausstellung. Retiarius und Secutor sorgten für spannende Unterhaltung im Amphitheater. Wer in die Gladiatorenschule aufgenommen werden möchte, muss viel über Gladiatoren wissen. Die Teilnehmer entdecken spielerisch, was die heldenhaften Kämpfer so alles können mussten. Dauer: ca. 60 Minuten. Alter: ab 6 Jahren. Kostenbeitrag: Eintritt plus  2 Euro pro Erwachsenem. Eine vorherige Anmeldung ist nicht möglich.