Motor: Mitsubishi „möbelt“ den ASX auf

Motor : Mitsubishi „möbelt“ den ASX auf

Das Kompakt-SUV gibt es jetzt mit stärkerem Benzinmotor und optional auch wieder als Allradler.

Kompakt-SUV’s sind der große Renner derzeit. Die vielseitig einsetzbaren, meist auch noch sehr sportlich und chic auf „Vordermann“ gebrachten Alltagsautos finden jede Menge Freunde. Das weiß man auch bei Mitsubishi und hat deswegen seinen ASX einem umfangreichen Facelift unterzogen.

 Dabei blieb es nicht nur bei optischen „Pinselstrichen“ oder Arbeiten am Blechkleid.  Der ASX, in Deutschland immerhin nach dem Kleinwagen Space Star und dem neuen SUV Eclipse Cross die Nr. drei in der Verkaufs-Hitparade der Japaner, erhielt auch einen neuen,  150 PS starken, Benzinmotor und einen optionalen Allradantrieb.

Der ASX, in der Länge mit 4,37 Metern gleich geblieben, glänzt jetzt mit einer frischen Frontpartie, die in ihrer großzügigen, wuchtigen Formengestaltung  sogar etwas an den kürzlich vorgestellten Pick-Up L200 erinnert. Mitsubishi traut sich etwas bei der Außendarstellung seiner neuen Produkte mit dem „Dynamic shield“. Das befreit die Autos  etwas vom drögen Langeweiler-Charme der Vergangenheit.  Front und Heck zieren zudem neue Stoßfänger sowie LED-Leuchten vorn und hinten.

Im Interieur gefällt der ASX mit neu  gestaltetem Cockpit, acht Zoll großem Display, und dem neuen Infotainment-System, das die Nutzung  von Handy-Apps während der Fahrt ermöglicht.   Der  Innenraum wirkt aufgeräumter, ergonomisch durchdachter  und die verwendeten Materialien machen einen hochwertigeren Eindruck. Das Volumen des Kofferraums beträgt jetzt  409 Liter, der Radstand weiterhin  2,67 Meter.

Der bisherige 1,6 Liter große Benziner mit 117 PS wurde durch ein neues Aggregat mit  mehr Hubraum (2.0 Liter) und größerer Leistung (150 PS bei 6000 U/min) ersetzt. Der Sauger verrichtet seine Arbeit auch im größeren Outlander.

Während der Ottomotor die einzige Antriebsvariante bleibt (der Diesel war  bereits vorher gestrichen), kann man  bei der Wahl des Antriebs und der Kraftübertragung wählen.  Entweder manuelle Fünfgang-Schaltung oder CVT-Automatik mit sechs (simulierten) Fahrstufen.  Außerdem gibt es den ASX auch wieder mit einer Allradversion: Diese bietet drei Modi: 2WD, 4WD Auto und 4WD Lock.

Serienmäßig sind sieben Airbags und Isofix-Kindersitzbefestigungen auf der Rückbank.  Ebenso wie LED-Scheinwerfer, Regensensor, Klimaanlage, elektrisch beheiz- und verstellbare Außenspiegel.  Die Preisliste beginnt bei 20 990 Euro mit der Basis-Ausstattung. Darüber gibt es die Version „Plus“ mit 18 Zoll Alu-Felgen und dem Infotainment-System SDA II., Antikollisions-System mit Fußgängererkennung, Fernlichtassistent, Rückfahrkamera, Sitzheizung vorn und Tempomat. In der Variante „Top“ kommen  Ledersitze, Panorama-Glasdach, Navi und diverse „Assis“ hinzu.

Bis zum Jahresende  ist er  in zwei Einführungs-Editionen erhältlich. Die Intro Edition (ab 22 990 Euro) bietet einen Preisvorteil von 1 500 Euro. Die Intro Edition+ (ab 26 490 Euro) bietet laut Hersteller einen Preisvorteil  von 800 Euro.

(Jürgen C. Braun)
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