1. Die Woch
  2. Trier

Kultur: Nach der Arbeit ins Konzert

Kultur : Nach der Arbeit ins Konzert

Moselmusikfestival lädt zu „Nachts in der Basilik“ und zum After-Work-Konzert

Tenebrae – steht für Finster- oder Trauermesse. Tenebrae nennt sich aber auch ein englischer Kammerchor, der gerne in Kirchen singt, die nur mit großen Kerzen beleuchtet sind. Nachts in der römischen Basilika dirigiert Gründer Nigel Short am Donnerstag, 30. August, 21  Uhr, sein 20-köpfiges Profiensemble, das Kritiker bereits als das beste der Welt bezeichnen. Passion und Präzision lauten ihre Grundwerte. Wenn Tenebrae singt, ist das mehr als nur eine Aufführung. Mystisch und meditativ zugleich, dabei von absolut homogenem Klang. „Frieden auf Erden“ heißt ihr Programm, das an das Ende des Ersten Weltkrieges erinnert, mit Werken von Edward Elgar, John Tavener, Ivor Gurney, Judith Bingham, Herbert Howells, Vaughn Williams, Hubert Parry und Arnold Schönberg. Chormusik kann nicht herrlicher werden, schwärmt der britische Radiosender Classic FM.  

Luzia von Wyls musikalische Fantasie scheint grenzenlos. Jazz vermischt sich mit Kammermusik, Klassik oder Klezmer. Ihre Stücke leben von Spannung, fließenden Wechseln, Virtuosität und den Soli ihres Ensembles. Genau die richtige Musik, um den Arbeitstag ausklingen zu lassen. Wyl und ihre Musiker spielen am Freitag, 31. August, um 18 Uhr auf Einladung des Mosel Musikfestivals im Tagungszentrum der IHK Trier beim After-Work-Concert.

Nach dem Auftakt im vergangenen Jahr hat Mosel-Musikfestival-Intendant Tobias Scharfenberger das After-Work-Konzert um einen Aspekt erweitert. Im Tagungszentrum plaudern Kulturmacher Benedikt Stampa und Scharfenberger über Kultur und Fußball. Nicht nur sie stellen sich die Frage: Was können Kulturinstitutionen und Champions-League-Vereine voneinander lernen?

 Luzia von Wyl.
Luzia von Wyl. Foto: TV/Fadil Berisha

Karten: 30 Euro beziehungsweise 35 Euro, TV-Service-Center Trier.