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Gesundheit: Neues Zentrallabor geht in Betrieb

Gesundheit : Neues Zentrallabor geht in Betrieb

Neues Zentrallabor geht in Betrieb

Mit seinem neuen Zentrallabor sowie neuen Zentralumkleiden hat das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Trier jetzt ein weiteres Großprojekt fertiggestellt. Nachdem im selben Gebäudekomplex im vergangenen September der neue Zentral-OP seinen Betrieb aufnahm, steht nun der Umzug des Krankenhauslabors an. Der offizielle Betrieb für die Patienten wird am 14. Mai starten.

Auf rund 430 Quadratmetern Grundfläche finden die Mitarbeiter nun deutlich verbesserte räumliche Rahmenbedingungen und eine fast vollständig neue technische Ausstattung vor. „Damit kommt dem Zentrallabor eine wichtige Rolle im Krankenhausbetrieb und vor allem für unsere Patienten zu, unterstützt doch dessen Arbeit unmittelbar die medizinische Diagnostik auf allen Stationen sowie in den Ambulanzen“, erklärte Christian Weiskopf, Kaufmännischer Direktor des Brüderkrankenhauses Trier.

Das Ausmaß der Technisierung habe in den vergangenen Jahren rasant zugenommen, berichtet Laborleiterin Dörthe Notzon. „Das erleichtert uns die Arbeit, aber anders wäre die Arbeit heute auch nicht mehr zu bewältigen.“ So habe sich das Probenvolumen seit Anfang der 1990er-Jahre in etwa verdreifacht, schätzt sie. Zwei wesentliche Gründe für diesen Anstieg: Der Zuwachs an Betten im Brüderkrankenhaus und der Bedarf an Blutuntersuchungen für das Zentrum für Notaufnahme (ZfN), das allein 2017 von mehr als 33 000 Menschen aufgesucht wurde.

Das neue Zentrallabor sowie die neuen Umkleiden sind Teil des größten Bauprojekts im Brüderkrankenhaus der vergangenen Jahrzehnte, das in verschiedenen Bauphasen realisiert wird. Bereits 2013 wurde mit der Inbetriebnahme der neuen hauseigenen Küche der erste Bauabschnitt fertiggestellt. Mit der Inbetriebnahme der neuen zentralen OP-Abteilung folgte 2017 der zweite und wichtigste Abschnitt des Großvorhabens. Nach dem Neubau des Labors stehen noch die bereits laufende Sanierung und der Umbau der früheren OP-Fläche bis Ende 2019 auf dem Programm.

Insgesamt werden alle Maßnahmen mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von 53,5 Millionen Euro zu Buche schlagen, von denen das Land Rheinland-Pfalz rund 32 Millionen Euro als Zuschüsse bereitstellte. Auf das neue Zentrallabor entfallen etwa 4,5 Millionen Euro, davon zwei Millionen Euro aus Landesmitteln.

Zahlen und Fakten

Im Zentrallabor des Brüderkrankenhauses werden täglich durchschnittlich 500 Laboraufträge bearbeitet. – vom Kleinen Blutbild bis zur Langzeitblutzuckermessung. Das bedeutet, dass der Inhalt von circa 1500 Probenröhrchen analysiert werden muss. Pro Tag validiert das Zentrallabor mehr als 10000 Analysenergebnisse für die Patientenversorgung im Brüderkrankenhaus. Geleistet wird dies von einem Team aus 29 weiblichen und einer männlichen Fachkraft, fast ausnahmslos Medizinisch-Technische Laborassistenten, das in fünf Schichten arbeitet.