| 10:30 Uhr

Service
Waldbrandgefahr steigt!

Wenn es so trocken ist wie gerade, kann sich ein Feuer schnell ausbreiten. Foto: Julian Stähle/dpa
Wenn es so trocken ist wie gerade, kann sich ein Feuer schnell ausbreiten. Foto: Julian Stähle/dpa FOTO: dpa / Julian Stähle
Trier/Region. (red) Die Wälder leiden unter der anhaltenden Hitze und Trockenheit der vergangenen Wochen. Da die hohen Temoeraturen weiter anhalten, steige die Waldbrandgefahr rund um Trier und in der Region deutlich.

Darauf weist Forstdirektor Gundolf Bartmann, Leiter des Forstamtes Trier, hin. Der Deutsche Wetterdienst geht von hoher Waldbrandgefahr (Stufe 4 von 5) aus.

Besonders gefährdet seien Nadelholzbestände mit trockenem Unterholz und Wälder mit starkem Besucherandrang, sagt Bartmann. „Dank des seit Jahrzehnten planmäßig entwickelten hohen Laubholzanteils und der Vielfalt in unseren Wäldern haben wir einen natürlichen Waldbrandschutz, weswegen großflächige Brände wie in Schweden oder Südeuropa hier nicht zu befürchten sind.“ Die Zusammenarbeit zwischen den Feuerwehren, Forstämtern und sonstigen Einsatzkräften werde regelmäßig geübt.

Circa 90 Prozent aller Wald- und Flurbrände gehen auf unvorsichtigen Umgang der Menschen mit offenem Feuer im Wald und in Waldnähe zurück. Waldbrände können auch durch Blitzschlag oder weggeworfenes Glas entstehen.

Die Forstämter weisen gemeinsam mit den Feuerwehren eindringlich alle Naturfreunde und Waldbesucher auf folgende Verhaltensregeln hin:

  • Rauchen, Grillen und Anlegen offener Feuer im Wald und in Waldnähe ist strengstens verboten; nur offizielle Grillplätze benutzen und auf Funkenflug achten.
  • Nur ausgewiesene Parkplätze nutzen. Trockene Grasflächen können sich durch heiße Katalysatoren unter den Autos entzünden.
  • Zufahrten zu Wäldern und die Waldwege für die Rettungsfahrzeuge freihalten.
  • Jede, auch kleinere Rauchentwicklung außerhalb der Siedlungsgebiete melden, Notruf 112 (Feuerwehr) oder 110 (Polizei).