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Events: Tufa Trier will künftig Hybrid-Veranstaltungen anbieten

Events : Tufa Trier will künftig Hybrid-Veranstaltungen anbieten

Die Tufa Trier entwickelt sich technisch weiter und möchte in Zukunft einen Teil ihrer Veranstaltungen nach einem hybriden Modell anbieten: Die Besucher sollen demnach die Wahl haben, ob sie eine Veranstaltung live vor Ort genießen möchten oder sich ein Online-Ticket kaufen, um von Zuhause per Videostream zuzuschauen.

(red) Durch eine Förderung des Bundesministerium für Kultur und Medien (Neustart Kultur) konnte das Kulturzentrum eigene Video- und Übertragungstechnik anschaffen, was das neue Konzept ermöglicht. Der Veranstaltungsbereich soll somit flexibler auf die neuen Bedürfnisse des Publikums, aber auch auf mögliche Einschränkungen durch die Pandemie eingehen können. Lässt es die Lage nicht zu, dass Publikum im Saal ist, können ausgewählte Veranstaltungen ausschließlich online stattfinden. So hofft die Tufa in Zukunft auch auf weniger Veranstaltungsabsagen.

Derzeit befindet sich das Vorhaben in der Testphase und soll mit der Kabarett-Veranstaltung „Schnall dich an Schatz!“ des Duos Reisegruppe Ehrenfeld am Samstag, 20. März, 20 Uhr, erstmals starten. Genial und blitzgescheit seziert das Duo Skurilitäten des Alltags, es widmen sich mit Liebe zum Detail den Schrägheiten zwischenmenschlicher Beziehungen und führt sein Publikum auf das glatte Parkett der gesellschaftlichen Eitelkeiten um es dort mit subtiler Satire wachzurütteln. 

Über die Streaming-Plattform „Stream your artist“ (online auf stream-your-artist.de) können Online-Tickets gekauft werden, man erhält personalisierte Zugangsdaten und kann die Show am entsprechenden Datum live von Zuhause anschauen.

Auf die enge Zusammenarbeit mit dem OK54 Bürgerrundfunk wie beispielsweise bei den Stream Factory Konzerten 2020 legt die Tufa aber auch weiterhin großen Wert. „Im Veranstaltungsbereich sind wir selbstverständlich auf Einnahmen angewiesen, weshalb ein kostenfreies Angebot wie die Stream Factory für das reguläre Programm leider auf Dauer keine Lösung ist, so Geschäftsführerin Teneka Beckers. Regionale Kultur und lokal relevante Themen sollen aber weiterhin durch Tufa und OK54 unterstützt und gezeigt werden, so wie beispielsweise das Konzert des Zonta Clubs Trier zum Weltfrauentag (siehe Seite 6).