Die Feuerwehr ist gut ausgerüstet für den Notfall

Investition in den Brandschutz : Die Feuerwehr ist gut ausgerüstet für den Notfall

Im Jahr 2018 hat die Verbandsgemeinde Daun (VG Daun) die Freiwillige Feuerwehr mit zahlreichen Neu- und Ersatzbeschaffungen ausgestattet. 

Bislang war die Feuerwehreinheit Daun für die Erstversorgung mit Atemschutz im Bereich der Struthgemeinden und des IGP Nerdlen/Kradenbach zuständig. Durch geänderte Verkehrsführungen konnte die Dauner Wehr die gesetzlich vorgegebene Einsatzgrundzeit nicht mehr gewährleisten. Jetzt ist die Grundversorgung durch die Bereitstellung der neuen Fahrzeuge (Tragkraftspritzenfahrzeug Kradenbach sowie Tragkraftspritzenfahrzeuge mit Löschwassertank Nerdlen und Sarmersbach) wiederhergestellt. Für diese Fahrzeuge investierte die VG Daun rund 253 000 Euro.

Bei den Feuerwehreinheiten Wallenborn und Darscheid ist jeweils ein Löschfahrzeug von der VG Daun stationiert. Neu beschafft wurden Mehrzweckfahrzeuge (MZF 1). Beide Fahrzeuge kosteten zusammen circa 147 600 Euro.

Für die ersten  500 Vollschalenhelme wurden rund 120 000 Euro verausgabt. Fünf neue Tragkraftspritzen an die Feuerwehreinheiten Demerath, Ellscheid, Rengen, Utzerath und Winkel übergeben. Die Kosten hierfür beliefen sich auf rund 70 000 Euro. Für zwölf neue Atemschutzgeräte mussten rund 26 500 EUR aufgewendet werden. Drei Schmutzwasserpumpen (Daun, Gillenfeld und Kirchweiler) sowie fünf Tauchpumpen (Pützborn, Sarmersbach, Schönbach, Schutz und Waldkönigen) wurden für Gesamtkosten von rund 15 500 Euro beschafft. Die Ortsgemeinde Ellscheid übernahm die Kosten für eine Tauchpumpe für die Feuerwehr Ellscheid. Die Ortsgemeinde Sarmersbach finanzierte die Beschaffung eines Stromerzeugers und eines Nasssaugers für die Feuerwehr Sarmersbach.

Die Feuerwehren Gillenfeld und Wallenborn erhielten neue Hebekissensätze für die Technische Unfallhilfe (rund 10 500 Euro). Für alle Ortswehren wurden Hohlstrahlrohre und Wasserschilder beschafft. Hierfür wurden insgesamt etwa 9 500 Euro ausgegeben. Für die mit Atemschutzgeräten ausgestatteten Feuerwehreinheiten wurden explosionsgeschützte Handfunkgeräte beschafft. Die Kosten hierfür beliefen sich auf rund 25 500 Euro.

Darüber hinaus wurden noch weitere Beschaffungen mit Gesamtkosten von rund 323 500 Euro für die Freiwillige Feuerwehr getätigt.

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