1. Die Woch

Botanische Schätze: Was in der Eifel alles wächst

Botanische Schätze : Was in der Eifel alles wächst

(red) An warmen Tagen Anfang Juli lohnt es sich, in der Sistig-Krekeler Heide nach den leuchtend blauen Blütentrichtern des Lungenenzians Ausschau zu halten. Sie öffnen sich nur bei Temperaturen ab 19 Grad.

 Moorlilie.
Moorlilie. Foto: Oliver Breda
 Sumpfstendelwurz.
Sumpfstendelwurz. Foto: Oliver Breda
 Nesselblättrige Glockenblume.
Nesselblättrige Glockenblume. Foto: Oliver Breda
 Braunrote Stendelwurz.
Braunrote Stendelwurz. Foto: Oliver Breda
 Pfirsichblättrige Glockenblume.
Pfirsichblättrige Glockenblume. Foto: Oliver Breda
 Lungenenzian.
Lungenenzian. Foto: Oliver Breda
 Rundblättrige Glockenblume.
Rundblättrige Glockenblume. Foto: Oliver Breda
 Weiße Waldhyzinthe.
Weiße Waldhyzinthe. Foto: Oliver Breda

Gleich daneben entfaltet nun die Weiße Waldhyazinthe ihre kolbenförmigen Blütenstände. Andere Orchideen haben sich bereits zurückgezogen, aber die Braunrote Stendelwurz ist noch im Fuhrtsbachtal anzutreffen und ihre Verwandte, die weiß-rosa blühende Sumpf-Stendelwurz, gedeiht im Kalksumpf bei Ripsdorf. Für Spezialisten ist die große Zeit der Glockenblumen angebrochen. In den Magerrasen etwa am Niesenberg oder in der Waberner Heide erscheint die Knäuel-Glockenblume, im Halbschatten feuchter Laubwälder blühen Pfirsichblättrige und Nesselblättrige Glockenblume um die Wette. Aus Felsspalten, zum Beispiel am Ostufer des Obersees bei Einruhr, schiebt sich die zierlichere Rundblättrige Glockenblume. Auch ein Blick in die Hochmoore lohnt unbedingt. Sowohl in der Wasserdell bei Dahlem als auch im Hohen Venn erscheinen jetzt die gelben Blütenkerzen der seltenen Moorlilie.