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Dreckig, aber glücklich

Dreckig, aber glücklich

Sie haben sich in den Dreck geschmissen, sind steile Berge hoch gekrakselt und hatten auch noch jede Menge Spaß dabei. Fast 12.000 Teilnehmer haben den achten Fisherman's StrongmanRun absolviert. Am Ende waren sie alle dreckig, aber glücklich.

 Auch Wikinger liefen mit. Foto: FisherMan's Friend StrongmanRun PR/Media
Auch Wikinger liefen mit. Foto: FisherMan's Friend StrongmanRun PR/Media
 "Diese Leute machen den Lauf so besonders", sagte Sieger Felix Grelak. Einer für alle hieß es auch beim achten StrongManRun 2014. Foto: FisherMan's Friend StrongmanRun PR/Media
"Diese Leute machen den Lauf so besonders", sagte Sieger Felix Grelak. Einer für alle hieß es auch beim achten StrongManRun 2014. Foto: FisherMan's Friend StrongmanRun PR/Media
 Sieben Grad kaltes Wasser? Nix wie rein da! Foto: FisherMan's Friend StrongmanRun PR/Media
Sieben Grad kaltes Wasser? Nix wie rein da! Foto: FisherMan's Friend StrongmanRun PR/Media
 Stock und Stein wäre zu einfach gewesen: Beim StrongmanRun ging es unter anderem über Reifen und Matsch. Foto: FisherMan's Friend StrongmanRun PR/Media
Stock und Stein wäre zu einfach gewesen: Beim StrongmanRun ging es unter anderem über Reifen und Matsch. Foto: FisherMan's Friend StrongmanRun PR/Media

"Warum tust du dir das an?" war wohl die häufigste Frage, welche die fast 12.000 Läufer nach dem Fisherman's Friend StrongmanRun auf und rund um den Nürburgring beantworten mussten. Und die häufigste Antwort? "Weil es unglaublichen Spaß macht!"

Bei typischem Eifel-Wetter (Nieselregen, gefühlte fünf Grad) fiel am 10.05., um 13:00h der Startschuss. Schon vorher wurden die Teilnehmer durch einen DJ ordentlich gepusht. "Da bekommt man immer mehr Lust, jetzt endlich loszulaufen", sagte Teilnehmer Andreas kurz vor dem Start.

24 Kilometer, 1.300 Höhenmeter und 34 Hindernisse später reichte es für Andreas nicht ganz zum Sieg. Den schnappten sich die Vorjahressieger Tom Schlegel und Felix Grelak, die gemeinsam nach 1:44:25 Stunden die Ziellinie überquerten. Schnellste Frau wurde Carole Koster, die nach 2:06:01 Stunden ins Ziel rauschte.

Die starken Männer und Frauen durchquerten eiskaltes Wasser, trieben sich gegenseitig steile Berge hinauf oder wichen Stromfäden und/oder Sandsäcken aus. Auch wenn nicht alle Runner verletzungsfrei und vielleicht nicht innerhalb des Zeitlimits von fünf Stunden das Ziel erreichten, brachte es Sieger Felix Grelak auf den Punkt: "Ohne die anderen Läufer bringt es einfach nix. Das macht den Lauf so besonders - nicht wir!"

Andreas schaffte es unter die ersten 2000 und war nach dem Rennen dreckig, aber glücklich: "Das hat jede Menge Spaß gemacht. Das nächste Mal bin ich wieder dabei!"