Drei Monate nach dem Hagelunwetter an der Mittelmosel: Zahlreiche Häuser sind nur notdürftig abgedeckt

Drei Monate nach dem Hagelunwetter an der Mittelmosel: Zahlreiche Häuser sind nur notdürftig abgedeckt

Das Hagelunwetter Ende August hat in mehreren Moselgemeinden Hunderte Dächer und Fassaden zerstört und Schaden in Millionenhöhe angerichtet. Zahlreiche Dächer wurden seitdem neu eingedeckt, doch noch warten viele Menschen auf die Handwerker – unter anderem in Veldenz, wo das Unwetter besonders heftig wütete.

Nach Auskunft von Architekt Werner Simon, der im Auftrag der Gemeinde Veldenz die Bürger bei der Beseitigung der Hagelschäden berät, sind von den etwa 300 beschädigten Häusern inzwischen ein Viertel neu gedeckt, knapp die Hälfte ist mit einer winterfesten Bitumenvordeckung versehen und etwa ein Drittel habe noch eine Notabdeckung mit Plastikplanen. Seien die Planen handwerklich gut verlegt, könnten sie den Winter unbeschadet überstehen. Dennoch sollten Hausbesitzer bei Sturm und Regen stets die Notabdeckung genau kontrollieren und eventuell entstandene Schäden sofort von einem Dachdecker reparieren lassen.