Über die Dörfer- Heute: Hupperath: Ein Dorf im Aufschwung

Über die Dörfer- Heute: Hupperath : Ein Dorf im Aufschwung

HUPPERATH (ct) „Wir brauchen uns nicht zu verstecken“, verteidigt Ortsbürgermeister Patrick Simon sein 571-Einwohner-Dorf Hupperath. Diese Zahl könnte schon bald steigen, denn die Gemeinde strebt für das neue Jahr den zweiten Bauabschnitt im Neubaugebiet an.

„Der erste Abschnitt ist komplett zu“, sagt der Ortschef. In ihm wurden 16 Bauplätze verkauft, alle beinhalten eine Bauverpflichtung von fünf Jahren. Es wird also fleißig gebaut in der Fremdenverkehrsgemeinde. „Das war ein sehr guter Schritt für Hupperath“, so Simon. Der nächste soll nun der zweite Bauabschnitt werden. Dieser umfasst neun Bauplätze. Wer in Hupperath bauen will, der muss sich beeilen, denn Simon bekräftigt, die Nachfrage sei „sehr hoch“. Er rechnet damit, dass auch dieser Abschnitt schnell ausverkauft sein wird. Damit diesen neuen Bürgern auch etwas geboten wird, möchte Simon im neuen Jahr die Dorfkernsanierung angehen. Der Ausspruch „da sollten wir die Kirche im Dorf lassen“, ist dabei wörtlich zu nehmen, denn das Gotteshaus soll weiter saniert werden. Gleiches soll mit dem Sportplatzgebäude geschehen, darüber soll in diesem Jahr entschieden werden. „Aufgrund unseres neuen Flutlichtes haben wir einen hohen Spielbetrieb, dem wollen wir gerecht werden“, sagt Simon. Auf dem Sportplatz spielt die Mannschaft aus der Kreisliga A Mosel in einer Spielgemeinschaft mit den Nachbarn aus Minderlittgen. Zur Dorfkernsanierung zählt Simon auch alte Häuser, die jungen Familien schmackhaft gemacht werden sollen. „Da könnten wir als Gemeinde einen Anreiz schaffen, dass diese gekauft werden.“ Außerdem soll der Spielplatz noch in diesem Jahr komplett überholt werden. Dies sei notwendig, sagt Simon. Denn man könne nicht „junge Familien anlocken aber keine Infrastruktur bieten.“

Er selbst möchte Ortschef bleiben: „Wenn die Hupperather Bürger mich weiter als Ortsbürgermeister wollen, dann mache ich weiter. Ich wünsche mir eine hohe Wahlbeteiligung und hohe Zustimmung.“