Erstes Trierer Jugendparlament konstituiert sich

Erstes Trierer Jugendparlament konstituiert sich

Premiere im altehrwürdigen Rathaussaal: Am Freitagabend ist dort die erste Trierer Jugendvertretung zu ihrer konstituierenden Sitzung zusammen gekommen.

Trier. Im November hatten rudn 6700 Trierer Jugendliche die Aufgabe, ihre Vertreter für das erste Jugendparlament der Stadt zu wählen. 69 Kandidaten im Alter zwischen zehn und 17 Jahren waren angetreten, 22 sind am Ende ins neue Jugendparlament eingezogen.

Im Rathaussaal sind die jungen Parlamentarier am Freitagabend zu ihrer konstituierenden Sitzung zusammen gekommen. Sie haben ihren Vorstand gewählt und die Mitglieder bestimmt, die von der Jugendvertretung in die Ausschusssitzungen im Trierer Rathaus entsandt werden. Leiten wird das neue Gremium der 16-jährige Louis-Philipp Lang.

Die Wahlergebnisse:

Vorstand: Das Trierer Jugendparlament hat Louis-Philipp Lang (16) zum Vorsitzenden und Nina Regenhardt (14) zur stellvertretenden Vorsitzenden gewählt.

Weiterhin gehören dem fünfköpfigen Vorstand Stefan Berg (17), Ana Luisa Fuchs (17) und René Oskar Leonard Mannola (13) an.

Ausschussmitglieder: Als beratendes Mitglied in den Jugendhilfeausschuss des Stadtrates hat Triers Jugendparlament Aaron Zisterer (14) entsandt (Stellvertreter: Al-Harith Abdul Sattar, 15); beratendes Mitglied im Schulträgerausschuss ist Charlotte Martin Yuste (17); Stellvertreter: Andreas Wirtz (16).

Alle Personalwahlen erfolgten einstimmig.
Hintergrund:


Jugendparlamente gibt es bereits in Wittlich, Bernkastel-Kues und der Einheitsgemeinde Morbach. Mit dem neuen Jugendparlament sollen sich nun auch in Trier Kinder und Jugendliche aktiv an der Stadtpolitik beteiligen können. Die aus allen Stadtteilen stammenden Kandidaten wurden in Arbeitsgruppen auf die Zusammenarbeit mit dem Stadtrat vorbereitet. Themenschwerpunkte in einem ersten Seminar reichten von "Mehr Grün in Trier" bis zu "Schönere Schulen". Überall dort, wo die Interessen von Kindern und Jugendlichen berührt werden, soll das neue Parlament angehört und beteiligt werden. Es verfügt über ein Projektbudget von 5000 Euro.