Finanzministerium: Klöckners Steuervorschläge sozial ungerecht

Finanzministerium: Klöckners Steuervorschläge sozial ungerecht

Das rheinland-pfälzische Finanzministerium lehnt die Steuervorschläge von CDU-Chefin Julia Klöckner als sozial ungerecht ab. Reiche würden am meisten profitieren, begründet Finanzstaatssekretär Salvatore Barbaro (SPD).Julia Klöckner hatte vorgeschlagen, den Solidaritätszuschlag zu senken und die kalte Progression zu bekämpfen, indem ein "Tarif auf Rädern" eingeführt wird.Das Finanzministerium rechnet vor, dass dann Geringverdiener mit einem zu versteuernden Monatsinkommen von 2000 Euro jährlich um 144 Euro entlastet würden.

Dagegen würde eine Familie mit einem hohen Monatseinkommen von 16660 Euro mit 654 Euro pro Jahr entlastet. "Das ist mit uns nicht zu machen", sagt Finanzstaatssekretär Barbaro.