(Fotostrecke) Gonzerather Narren lassen sich vom Regen nicht schrecken

(Fotostrecke) Gonzerather Narren lassen sich vom Regen nicht schrecken

Rund um die Gunzter Lunn, wo sich sonst mehrere Tausend Besucher beim Gonzerather Fastnachtsumzug drängeln, sind in diesem Jahr aufgrund der Witterung große Lücken in den Zuschauerreihen gewesen.

 Diese Fliegenpilze sind garantiert nicht giftig.
Diese Fliegenpilze sind garantiert nicht giftig. Foto: Christoph Strouvelle (cst) ("TV-Upload Strouvelle"
 Ob sie mit diesem Wagen Europameister werden?
Ob sie mit diesem Wagen Europameister werden? Foto: Christoph Strouvelle (cst) ("TV-Upload Strouvelle"

Gonzerath. Die Gonzerather Fastnachter widerstehen dem Wetter: Trotz starken Regens sind 18 Fußgruppen und Wagen auf dem traditionellen Umzug durch den zweitgrößten Ort der Einheitsgemeinde Morbach unterwegs. Für die Narren ist das viele Wasser von oben kein Hindernis: "Bei schönem Wetter kann doch jeder", sagt Frank Friedhofen von den Hejele Gonzerath. Und auch die Teilnehmerin einer Fußgruppe sagt, dass sich die "Gunzter" durch Regen nicht vom Zug abhalten lassen. Doch gilt dies nicht nur für die Einheimischen, auch aus umliegenden Orten wie Gutenthal, Morbach und Longkamp sind Gruppen mit ihren Wagen gekommen.

Damit liegt die Teilnehmerzahl bei den Aktiven nur leicht unter denen der Vorjahre, als zwischen 20 und 30 Gruppen und Wagen beim Gonzerather Zug teilgenommen haben. Wichtigste Utensilien der Narren sind indes Regenschirme und transparente Müllbeutel, um die aufwendigen Verkleidungen vor der Witterung zu schützen.

Doch die Anzahl der Zuschauer liegt deutlich niedriger als üblich: Wo sonst zwischen 3000 und 4000 Leute den Abschluss der Straßenfastnacht in der Einheitsgemeinde feierten, haben in diesem Jahr nur wenige Hundert an der Zugstrecke verloren. Und auch rund um "die Lunn", wo sich in den vorangegangenen Jahren bis zu sieben, acht Reihen an Zuschauern hintereinander drängten, sind große Lücken zwischen den Besuchern.

Gedränge entsteht nur unterhalb der Balkone entlang der Strecke, unter denen viele Besucher Schutz vor dem Regen suchen
Die großen Gewinner des Gonzerather Umzugs sind die Kinder die auf Wurfmaterial gehofft haben. Denn bei so wenigen Besuchern werden sie von den Aktiven mit Schokolade, Tüten mit Chips und Süßigkeiten geradezu überhäuft. So mancher Besucher geht wohl mti vollen Tüten nach Hause. Doch gilt es, beim Aufsammeln schnell zu sein. Denn landet eine Tüte mit Popcorn oder Schokolade im Rinnstein, so werden diese auch schnell durchnässt oder gar weggeschwemmt.