Frauenhandball: Daun zu langsam gegen MJC-Express

Frauenhandball: Daun zu langsam gegen MJC-Express

TuS Daun – DJK/MJC Trier II 20:40 (10:16)

Daun hielt die Partie in der Frauenhandball-Rheinlandliga gegen die kleinen Miezen zunächst offen (9:9). Erst in den letzten Minuten der ersten Hälfte erkämpften sich die Gäste über 11:10 (25. Minute) eine deutliche 16:10-Pausenführung. Wesentlich konzentrierter kam Trier auch  aus der Kabine. Beim 21:11 (36.) führte die MJC erstmals mit zehn Toren. Und es blieb deutlich. Über 31:15 (49.) zog der Favorit einsam seine Kreise.

„Wir haben einige Situationen im ersten Spielabschnitt regelrecht unterschätzt, haben uns dann mit zunehmender Spieldauer auf die auffälligste Dauner Spielerin Jana Clever eingestellt, und damit lief nichts mehr im Gastgeberspiel zusammen. Nach dem Wechsel war kaum noch Gegenwehr von Daun zu erkennen“, bilanzierte MJC-Trainerin Esther Herrmann. Triers Spielerin Anke Greinert wurde nach dem Spiel gebührend verabschiedet.

„Mit den ersten 20 Minuten des Spiels kann ich zufrieden sein, zumal auch Torfrau Ilona Miller in dieser Phase gut hielt und wir das Tempo so verschleppten, dass die Gäste keine Gegenstöße laufen konnten. Nach dem Seitenwechsel haben wir einfach zu viele Tore über die Außenpositionen kassiert. Wir waren zu langsam bei der Rückkehr in die Deckung“, resümierte Dauns Trainer Lukas Illigen.

TuS: Treis und Miller – Lüsse (1), Minninger (1), Blank (1), J. Kutscheid (3), Krämer (1), Basten, Römer (2), Dausend (1), Clever (10/5)

MJC II: Krämer und Huijben – Pötters (5), Irsch (3), Braun (1), A. Greinert (4), Kordel (1), Natter (12), Weinandy (1), Wiemer (1), Steil (1), Garcia Almendaris (11/4)

HSG Hunsrück II – TV Bassenheim II 32:28 (10:13)

Nicht gut sah es für die Gastgeberinnen zur Pause aus. Viele Absprachefehler in der Abwehr nutzten die Gäste aus Bassenheim aus, um sich bis zur Halbzeit eine 13:10-Führung zu erarbeiten. Als der 14. Treffer des TVB kurz nach Wiederanpfiff fiel, sah sich HSG-Coach Korab Mulliqi gezwungen, bereits nach 40 Sekunden die Auszeit zu nehmen.

„Fortan rissen sich meine Spielerinnen endlich zusammen. Sie spielten schnell nach vorne und kamen so zu einfachen Toren. Dazu hatten wir mit Meike Kirst eine sehr starke Torfrau im Kasten, die etliche gute Paraden zeigte. Letztlich bin ich mit dem Auftritt meiner Mannschaft zufrieden, allerdings bin ich mit der Mannschaft noch nicht da, wo ich eigentlich hinwill. In der Weihnachtspause werden wir weiterarbeiten und wollen uns verbessern. Auf jeden Fall war der Heimsieg ein schöner Abschluss für dieses Jahr“, freute sich Mulliqi. (R.S.)