Graffiti in Trier: Beton ist ihre Leinwand

Trier : Graffiti in Trier: Beton ist ihre Leinwand (Bilder)

Dieses Studentenprojekt erklärt seit einem Jahr einige der schönsten Graffiti in Trier. Jetzt gibt es Neuigkeiten.

Wer in Trier Kunst sehen will, muss kein Museum betreten – die Stadt ist voll von Werken unterschiedlichster Machart. Doch wer Kunst im öffentlichen Raum sehen will, muss sie oft erst einmal suchen. Außerdem hängt neben Kunst im öffentlichen Raum, also Public Art, in der Regel kein Schild, das dem Betrachter bei der Einordnung hilft.

Seit einem knappen Jahr hilft das Trierer Studentenprojekt Public Art Trier, die Kunstwerke im öffentlichen Raum zu finden und zu verstehen. Mit Hilfe der Seite www.public-art-trier.de können Touristen und Trierer die Kunstwerke in der Stadt finden und bekommen neben Fotos auch Infos zu den Künstlern und ihren Stilen angezeigt.

Hier zeigen wir zum baldigen Geburtstag des Projekts eine Auswahl der Trierer Graffiti, die die Studierenden beschrieben und eingeordnet haben. Die (gekürzten) Texte stammen von den Teilnehmenden. Wer noch mehr über Trierer Graffiti und andere Kunst im öffentlichen Raum erfahren will, kann auf www.public-art-trier.de weiterschmökern.

Das Projekt Public Art Trier ist unter Regie der Europäischen Kunstakademie über drei Jahre entstanden. Beteiligt waren Studenten und Dozenten der Universität und der Hochschule Trier. Gabriele Lohberg, Leiterin der Europäischen Kunstakademie, und Marcus Haberkorn, akademischer Rat an der Hochschule, haben das Projekt geleitet. Mit der Seite des Projekts soll die öffentliche Kunst besser sichtbar werden.

Die Europäische Kunstakademie will dieses Jahr einige der Bilder und Texte zur Trierer Kunst im öffentlichen Raum in einem Buch veröffentlichen. Im Herbst soll es außerdem während des Streetfoodmarket ein Graffiti-Festival an der Kunstakademie geben. Die genauen Termine werden noch bekanntgegeben.

Hier geht es zur Bilderstrecke: Graffiti in Trier: Die Bilder