Gut gespielt, aber verloren

Trier. (R.S.) Regionalliga, Männliche A-Jugend: HSG Worms - TV Bitburg 47:30 (22:15) Die Höhe der Niederlage spiegelt keineswegs die starke disziplinierte Leistung der Eifeler wider.

Nach dem Ausfall von Pascal Wolff traf es nun auch Patrick Kimmling (Handverletzung). Der TV Bitburg fand gut ins Spiel, führte zeitweise gegen eine körperbetont spielende Wormser Mannschaft, die bis zum 16:14 noch nicht an ihren Erfolg glauben durfte. Als sich Stefan Steinbach dann mit einer Zerrung verabschiedete, fehlte dem Bitburger Spiel die Ordnung. "Die Mannschaft versuchte, weiter konzentriert zu spielen. Worms kam aber am Ende gegen meine einbrechende Mannschaft zu einem klaren Erfolg. Der Gastgeber wird bei der Titelvergabe ein gewichtiges Wort mitreden", ist sich TVB-Coach Thomas Lauer sicher. Regionalliga, weibliche A-Jugend: HSG Bensheim/Auerbach - HSG Irmenach/Kleinich/ Horbruch 42:36 (20:17) "Gut gespielt, und dennoch verloren", resümierte Trainer Wolfgang Becker nach dem auf hohem Niveau geführten Regionalligaspiel. Beide Teams spielten einen sehr schnellen Handball, was mitunter zu technischen Fehlern führte, aber das Spiel nicht abwertete. Auf beiden Seiten dominierten die Angriffsreihen. Während sich bei den Hunsrückerinnen nach exzellent vorgetragenen Spielzügen die drei Rückraumspielerinnen Dunja Jost, Marisa Lang und Aline Herrmann im Erzielen der Treffer abwechselten, war es auf Bensheim/Auerbacher Seite die Spielerin Sabrina Rettig, die entweder durch schnelle Gegenstöße oder von der Kreisposition allein 17 Tore verbuchte. Trainer Becker: "Leider hatten wir in jeder Halbzeit einen kurzen Durchhänger, der es dem Gegner erlaubte, drei Treffer vorzulegen, die wir nicht mehr ausgleichen konnten. Bensheim/Auerbach war diesen Tick besser als wir, aber meine Mannschaft hat trotz allem ein hervorragendes Spiel geboten." Regionalliga, weibliche B-Jugend: DJK/MJC Trier - JSG Quierschied-Fischbach 27:14 (13:5) So einfach hatte sich MJC-Trainerin Kerstin Reckenthäler die Aufgabe gegen den saarländischen Vertreter sicher nicht vorgestellt. Quierschied-Fischbach erwischte nicht gerade den besten Tag. Nur in der Anfangsphase zeigten die Gastgeberinnen Nerven und vergaben beste Chancen. Allerdings fing sich das Team schnell und zeigte mit dem schnellen Umschalten von Abwehr auf Angriff den Gästen ihre Grenzen auf. Zur Pause führten die "kleinen Miezen" deutlich, und so gab die MJC-Trainerin im zweiten Spielabschnitt auch den Spielerinnen mehr Spielanteile, die sonst nur kurz zum Einsatz kommen. "Wir liegen jetzt mit 12:2 Punkten auf Kurs", freute sich Reckenthäler.

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