Helfer mit Feuerwehrauto

Helfer mit Feuerwehrauto

Im echten Feuerwehrauto durch die Stadt fahren? Für Lars Lorenz kein Traum, sondern Alltag. Er hat sein Hobby zum Beruf gemacht. Lucky-Reporter David Fuchs traf ihn auf der Wache der Berufsfeuerwehr Trier.

Warum sind Sie eigentlich Feuerwehrmann geworden?

Lars Lorenz: Das wollte ich schon als Kind. Angefangen habe ich bei der Jugendfeuerwehr. Irgendwann war dann für mich klar: Ich mache mein Hobby zum Beruf.

Was schätzen Sie besonders an dem Beruf des Feuerwehrmanns?

Lars Lorenz: Die Abwechslung und den Zusammenhalt der Gruppe. Auch außerhalb der Einsätze verbringt man auf der Wache viel Zeit zusammen. Und natürlich mit dem Blaulicht durch die Stadt fahren. Das ist was Besonderes.

Und eine Katze vom Baum holen?

Lars Lorenz: Ja klar. Es ist nur äußerst schwierig so eine Katze tatsächlich zu fangen. Meistens springt die auf einen anderen Ast, sobald man mit der Leiter hinfährt. Die meisten kommen aber irgendwann von alleine runter.

Wie viele richtige Einsätze hat man da so am Tag?

Lars Lorenz: Man fährt im Schnitt drei bis vier Mal am Tag raus. Aber das ist dann nicht immer der komplette Löschzug. Stellenweise fährt auch nur ein Einzelfahrzeug raus.

Wie lange braucht das Einsatzteam, um sich nach dem Alarm startklar zu machen?

Lars Lorenz: Ungefähr eine Minute. Nachts natürlich etwas länger, weil man da ja erst mal aus dem Bett raus muss. Wenn man oben im Gebäude ist und der Alarm kommt, dann benutzen wir die Rutschstangen, um schneller nach unten zu kommen.

Hat man bei manchen Einsätzen auch ein bisschen Bammel?

Lars Lorenz: Natürlich, es gibt schon Einsätze, vor denen man ein bisschen mehr angespannt ist. Wenn es um meinen Heimatort geht und vielleicht Verwandte oder Bekannte betroffen sind. Oder Kinder. Man weiß eben nie genau, was einen erwartet. Das ist aber auch das Schöne.

Gab es schon mal Momente, in denen Sie gerne die Fähigkeiten eines Superhelden gehabt hätten?

Lars Lorenz: Wenn man irgendwo hoch oben löschen muss, dann wäre es schon praktisch, wenn man fliegen könnte. Oder wenn man ganz viel Kraft hätte, dann könnte man einfach ohne Geräte eine verbogene Autotür aufmachen.

David Fuchs