„Ich habe mich gut eingelebt“

Trier · Er hat mit gerade mal 25 Jahren schon große Basketballerfahrung gesammelt: Simon Schmitz, seit August bei den Gladiators Trier unter Vertrag, ist mit dem temporeichen Ballsport groß geworden. Lifestyle hat mit ihm über seinen sportlichen Werdegang und das Saisonziel gesprochen.

Dem 1,88 Meter großen Hünen, der in Berlin geboren und über Speyer, Jena und Bayreuth schließlich in Trier gelandet ist, wurde Basketball in die Wiege gelegt. "Ich kam mit sieben Jahren über meine Eltern zum Sport, vor allem über meinen Vater. Er spielte selbst in der ersten Liga, war deutscher Meister und Pokalsieger. Auch meine Mutter hat in jüngeren Jahren Basketball gespielt, von daher war klar, dass ich in diese Fußstapfen trete." An seinen ersten geworfenen Korb kann er sich nicht erinnern, jedoch an eine Aktion im allerersten Spiel, als der Gegenspieler auf den falschen Korb zulief und Simon sich selbst fragte, ob er den Korb verwechselt habe. Nach zwei Jahren in der dritten Liga mit Speyer, einem Jahr ProA (der zweiten Liga) in Jena und fünf Jahren erster Liga mit Bayreuth, wo er zuletzt nicht mehr so oft spielte, sieht der Sportler, der den Ex-NBA-Spieler Jason Kidd als Vorbild nennt, die Gladiators nun als Chance, wieder vorne anzugreifen. Das Saisonziel ist klar: Die Gladiators möchten in die Play-offs kommen. Mit der tollen Stimmung bei den Heimspielen in der Arena - der größten Halle in der ProA - dürfte das nicht schwerfallen. "Man merkt gerade am Ende eines Spiels, wie gut die Mannschaft agiert, wenn die Zuschauer sie unterstützen", erzählt der Spieler mit der Nummer neun. Zusätzlich studiert Simon International Management für Spitzensportler, für die Zeit nach der sportlichen Karriere. "Was genau ich dann beruflich machen möchte, steht noch nicht fest." Trier gefällt ihm, er habe sich gut eingelebt. "Mittlerweile komme ich ohne Navi zurecht und verstehe auch den Trierer Dialekt immer besser", scherzt der Korbjäger. In seiner Freizeit ist Simon viel am Moselufer und in der Innenstadt unterwegs. Er empfiehlt jedem, der mit Basketball anfangen möchte, sich einen Ball zu kaufen, auf Freiplätze oder in Hallen zu gehen und sich auszuprobieren. Simon selbst wurde sofort angesteckt: "Das Basketballfieber packt einen schnell!"

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