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Interview: Dum Dum Girls

Interview: Dum Dum Girls

Die Dum Dum Girls statteten der Rockhal am 25.05. einen Besuch ab. Wir sprachen im Vorfeld mit Frontfrau Dee Dee per Telefon über ein neues Bandmitglied und die anstehende Tour.

Bisher ward ihr eine reine Girlband, jetzt habt ihr Andrew im Team. Warum?
Dee Dee: Ich brauchte einen neuen Gitarristen und habe eine Zeit lang nach jemandem gesucht, der in dieses All-Female-Ding reinpasst, das wir schon seit Jahren machen. Aber das war sehr schwierig. Mir geht es einfach darum Songs zu schreiben, sie aufzunehmen und eine gute Liveshow abzuliefern. Andrew passt daher gut zu uns, er war, wenn man es genau sieht, sowieso schon eines der ersten Dum Dum Girls, denn er hat auf unserer ersten Platte die Gitarrenparts eingespielt. Er ist ein alter Freund und mit dem Projekt schon lange vertraut, daher passt er besser in die Band als alle anderen.

Hat sich denn jetzt etwas verändert bei der Zusammensetzung: vier Mädel, ein Kerl?
Dee Dee: Nein, es ist alles so wie vorher.

Du lebst in New York. Wie schwer ist es, sich in dieser aufregenden Stadt aufs Arbeiten zu konzentrieren?
Dee Dee: Ich lebe in der Upper Eastside, eine Gegend, die nicht gerade für großen Trubel bekannt ist. Ich habe also meine Rückzugsmöglichkeiten, finde aber alles, was ich will, wenn ich mal vor die Tür gehe. Daher bereitet mir die Arbeit hier keine Probleme.

Die Aufnahmen zum neuen Album "Too True" fanden nicht nur in NY, sondern auch in L.A. statt. Wieso?
Dee Dee: Ich bin mit einigen Demos nach Hollywood gefahren. Dort hat mein Producer das EastWest-Studio für mich ausgesucht. Danach ging es zurück nach New York, dort habe ich in meinem Schlafzimmer ein kleines Studio, in dem ich letzte Hand an die Songs gelegt habe.

Vor kurzem warst du wieder in Kalifornien, auf dem Coachella-Festival, von dem selbst hier jeder spricht. Was ist daran so toll?
Dee Dee: Wir haben hier ja keine echte Festival-Kultur wie ihr in Europa und das Coachella zählt zu den ältesten Events seiner Art. Die Atmosphäre spielt eine große Rolle, denn die Wüste ist sehr exotisch, vor allem bei Nacht. Das ist einfach schön und zieht natürlich auch viele Bands und Promis an.

Im Dezember habt ihr schon drei Konzerte in Europa gegeben. Wie war's?
Dee Dee. Es war toll, das erste Mal nach über einem Jahr wieder auf Tour zu sein. Und nach mehreren Shows in den USA geht's jetzt wieder zurück.

Auch Luxemburg steht auf der Agenda. Warst du schon mal dort?
Dee Dee: Ich glaube schon, aber ich kann mich nicht erinnern. (lacht)

Was weißt du denn über Luxemburg?
Dee Dee: Praktisch nichts, aber ich versuche, so viel wie möglich in den 24 Stunden, die wir dort sind, mitzunehmen.