JUGEND-FUSSBALL: Einheit am Tag der Einheit

JUGEND-FUSSBALL: Einheit am Tag der Einheit

BITBURG. Einen Einblick in die DFB-Nachwuchsförderung gibt’s am Montag, 3. Oktober, auf dem Gelände der Sportschule Bitburg: Dort wird der erste DFB-Stützpunkttag ausgerichtet.

Fußball, Fußball, und nochmal Fußball: So ist das Programm des ersten DFB-Stützpunkttags zusammenzufassen. Gegen die Nachbar-Stützpunkte Konz, Mehring und Wittlich messen sich die Bitburger in drei Bereichen: beim Street-Soccer, beim Human-Table-Soccer - einer Art Menschen-Kicker - sowie bei einem Spiel auf dem grünen Rasen. "Das Ergebnis steht dabei nicht an erster Stelle", sagt Heinz Ewen, Trainer am Stützpunkt in Bitburg. "Wir wollen diesen Tag nutzen, um unsere Nachwuchsarbeit den Leuten zu präsentieren." Sozusagen eine Art Tag der offenen Tür, zu dem alle Fußballinteressierten eingeladen sind. Um 10 Uhr beginnen am Montagmorgen die Wettkämpfe, die Jahrgänge 1991 bis 1994 treten parallel in den drei Disziplinen gegeneinander an. Insgesamt mehr als 180 Jugendliche sind dabei. Um 12 Uhr kommt Fifa-Schiedsrichter Herbert Fandel zu einer Frage- und Autogrammstunde. Die Stützpunkttrainer stehen den ganzen Tag lang Rede und Antwort. "Jugendtrainer können sich informieren: Welches Niveau haben Jugendfußballer in welchem Alter? Was kann ich für mein Training einbringen? Wie kann ich die Talente meiner Spieler am besten fördern?", sagt Heinz Ewen. Seit 2002 beschäftigt sich Ewen gemeinsam mit seinen Trainerkollegen Dieter Krütten und Rainer Roth mit der Nachwuchsförderung am Stützpunkt in Bitburg. "In den vergangenen drei Jahren hat sich einiges verändert: Das Training wird inzwischen sportwissenschaftlich begleitet. Für verschiedene Talente gibt es spezielle Trainingseinheiten, die individuelle Schulung wird also weiter gefördert", sagt Ewen. Inzwischen dienen die Stützpunkte auch als Schnittstelle zwischen DFB und Vereinen. "Über Info-Abende und Kurzschulungen tragen wir die Erkenntnisse in die Breite. So wollen wir die Ausbildung der Trainer an der Basis fördern", sagt Ewen. Das Hauptproblem im Jugendbreich sei derzeit, dass im Training und im Spiel zu sehr die Ziele und Vorstellungen aus dem Seniorenbereich übernommen würden.