Trier/Düdelingen: Kakoko ein ernster Kandidat

Trier/Düdelingen : Kakoko ein ernster Kandidat

Eintracht Trier: Akteur vom heutigen Testspielgegner Düdelingen steht im Fokus.

Kommt er? Oder kommt er nicht? Aus Luxemburg verlautet, dass sich ein Wechsel von Yannick Kakoko (F 91 Düdelingen) zu Fußball-Oberligist Eintracht Trier anbahne. Der TV hatte im November von einem Interesse des SVE an dem Zentrumsspieler berichtet, der beim Europa-League-Teilnehmer kaum zum Zug kommt.

Eintracht-Sportvorstand Horst Brand reagierte auf TV-Nachfrage zur Personalie kurz angebunden: „Es hat vor Wochen mal ein Gespräch gegeben. Seitdem ruht der See still.“ Auch SVE-Trainer Josef Cinar gab sich – angesprochen auf Kakoko – zurückhaltend: „Wir haben uns vor einiger Zeit mit ihm beschäftigt. Er hat hohe Qualität. Zuletzt ist die Sache aber eher im Sande verlaufen.“

Laut F-91-Präsident Romain Schumacher gibt es dagegen aktuell einen Austausch zwischen beiden Clubs: „Wir haben unsere Bedingungen für eine Ausleihe bis zum Sommer 2019 genannt. Trier schaut sich die jetzt an. Es geht darum, dass Yannick spielt. Trier wäre ein sehr guter Club“, sagte Schumacher auf TV-Anfrage.

Womöglich werden am heutigen Samstag am Rande des Testspiels der Eintracht in Düdelingen (15 Uhr, Stade Aloyse Meyer) weitergehende Gespräche zwischen Vertretern beider Clubs geführt.

Die Partie beim von Dino Toppmöller und Erwin Bradasch trainierten luxemburgischen Meister ist für Trier nach einer Woche in der Wintervorbereitung gleich mal ein richtiger Härtetest. „Wir werden viel rennen müssen. Ich gehe davon aus, dass wir an unsere Grenzen kommen. Es wird ein guter Test“, blickt Coach Cinar voraus.

In seinem ersten Testspiel hat der SVE am Donnerstagabend mit 2:1 beim luxemburgischen Zweitligisten Union Mertert-Wasserbillig gewonnen. Zunächst geriet Trier durch den in der Region noch bestens bekannten Burak Sözen (29.) in Rückstand. Nach der Pause drehten Julien Erhardt (57.) und Dominik Kinscher (80., verwandelte einen an ihm verschuldeten Elfmeter) mit ihren Treffern die Partie.

„In der ersten Halbzeit kamen wir schwierig ins Spiel. Da machten sich unsere Trainingseinheiten der vergangenen Tage mit hoher Belastung bemerkbar. Zudem habe ich ein paar Sachen ausprobiert – unter anderem spielte Christoph Anton mal im Zentrum.  Die zweite Halbzeit ging dann an uns“, bilanzierte Cinar, der nicht nur auf Jason Thayaparan, Felix Fischer und Johannes München, sondern auch auf Luca Sasso-Sant (Aufbautraining) und Stephan Schuwerack (krank) verzichten musste.

Zum Einsatz kamen dagegen die beiden Testspieler Jason Kaluanga und Kevin Müller.

Während Müller nach Aussage von Cinar nicht für eine Verpflichtung infrage kommt, soll sich Kaluanga gegen Düdelingen noch mal präsentieren dürfen. Pikant: Kaluanga und Kakoko haben beide dieselbe Haupposition  – im zentralen (defensiven) Mittelfeld.