Keine weiteren Steuermittel für den Nürburgring

Keine weiteren Steuermittel für den Nürburgring

Die Landesregierung wird über die bereits bekannten Gesamtkosten von 330 Millionen Euro hinaus keine Steuermittel bereitstellen, um neue Konzepte für ertragsschwache Betriebsteile des umstrittenen Freizeit- und Geschäftszentrums zu finanzieren. Das teilte das Innenministerium auf Volksfreund-Anfrage mit.

Bereits in den 330 Millionen Euro enthalten ist ein Betrag von sieben Millionen Euro, der noch nicht ausgegeben wurde und für Attraktivitätssteigerungen genutzt werden kann. Das Innenministerium räumt ein, dass der Ring-Boulevard mit seinen Verkaufsshops und die Veranstaltungshalle Ring-Arena schlecht laufen. Die privaten Betreiber denken deshalb über eine Schließung im Winter für den Publikumsverkehr nach.

Grünen-Fraktionschef Daniel Köbler betont, die Koalition wolle die "Baustelle Nürburgring zügig vorantreiben und abschließen".