KOLUMNE: Ärger um Doppel-Spieltage

KOLUMNE: Ärger um Doppel-Spieltage

Der Doppelspieltag am vergangenen Wochenende sorgte für Gesprächsstoff. Zwar waren sich alle Beteiligten darin einig, dass etwas getan werden müsse, um in den Wintermonaten mehr Spielraum zu haben. So beginnt die Frühjahrsrunde im Spielkreis Eifel erst Ende März.

Um den unzähligen Spielausfällen, wie es sie in den vergangenen Jahren immer gab, vorzubeugen, wurde beschlossen, im September zwei Doppel-Spieltage mit Spielen am Freitag und Sonntag einzuführen. "Damit sind auch alle Vereine einverstanden", sagt Thomas Kürschner, Trainer des A-Ligisten SG Mehren/Darscheid. Doch er sieht auch ein Problem, das vielen Verantwortlichen etwas im Magen liegt: "Es dürfte nicht erlaubt sein, die Freitagsspiele zu verschieben und zum Beispiel schon mittwochs zu spielen. Das bedeudet eine sehr viel geringe Belastung und damit grenzt das an Wettbewerbsverzerrung gegenüber den Mannschaften, die am Wochenende zwei Spiele machen und dementsprechend beim zweiten Spiel nach 70 Minuten platt sind." Der Verband sollte also, wenn diese durchaus richtige Maßnahme wieder durchgeführt wird, darauf achten, dass für alle Vereine gleiche Vorzeichen herrschen.