KREISLIGA A: Fließems Remis-Fluch

KREISLIGA A: Fließems Remis-Fluch

FLIESSEM. "Es wird schwer für uns, den Klassenerhalt zu schaffen", prognostiziert Fließems Trainer Karl Heinz Köhler. Doch zumindest von den Leistungen her präsentierte sich seine Elf bislang recht viel versprechend.

Remis. Unentschieden. Punkteteilung. So langsam können die Fließemer diese Spielergebnisse nicht mehr sehen. Vier Mal traten sie in dieser Spielzeit zu Meisterschafts-Partien an, vier Mal verließen sie das Spielfeld mit der Gewissheit, sich während der Begegnung einen Zähler erkämpft zu haben. Immerhin: Noch haben die Jungs von Karl Heinz Köhler kein Match verloren. Jedoch: 30 Unentschieden in 30 Spielen bedeuten mit ziemlicher Sicherheit den Abstieg. Und so hofft Köhler, dass der Remis-Fluch am kommenden Sonntag gegen die SG Lambertsberg endlich widerlegt wird. "Ich muss die Jungs kaum noch motivieren. Sie werden von Spiel zu Spiel, das wir nicht gewinnen, heißer", ist sich Köhler sicher.Zwei Tore Vorsprung und trotzdem kein Sieg

Die Rahmenbedingungen für den ersten Sieg stimmen: Am Sonntag ist in Fließem Kirmes, da werden sicherlich noch mehr Zuschauer als üblich die Köhler-Jungs nach vorne peitschen. Und Gegner Lambertsberg, seit dieser Spielzeit in einer SG mit Waxweiler am Start, kommt noch nicht so recht in Schwung: wie die Fließemer vier Punkte auf dem Konto, am vergangenen Wochenende eine 0:4-Heimklatsche gegen Schleid.Das Match gegen Lambertsberg ist für die Fließemer erst das zweite Heimspiel der Saison - drei der vier Unentschieden errangen sie auf fremdem Boden. Teilweise bei Gegnern, bei denen Köhler nicht mit einem Punktgewinn gerechnet hätte - zum Beispiel beim FC Bitburg. "Unser Plus gegen Bitburg war, dass wir in Überzahl gespielt haben. Hätte der FCB nicht einen Platzverweis kassiert, hätten wir das Spiel wohl verloren", erinnert sich Köhler.In zwei Begegnungen hatten seine Spieler schon zwei Treffer Vorsprung auf den Gegner herausgeschossen, ehe das Pendel doch wieder zu ihren Ungunsten ausschlug. Zum Saison-Auftakt gegen Koosbüsch führten sie 4:2 und spielten letztlich 4:4, am vergangenen Sonntag gegen die SG Dist führten sie 2:0, bis zur 89. Minute 2:1, ehe sie den Ausgleich hinnehmen mussten. "Aber da hatten wir auch viel Glück", berichtet Köhler. "Wir haben zwar eine Stunde lang guten Fußball gespielt, doch dann sind wir eingebrochen und hätten uns über einen Sieg der SG Dist nicht beschweren dürfen."Als Plus der Fließemer könnte sich im Saison-Verlauf der große Kader erweisen. Immerhin 20 Akteure stehen Köhler zur Verfügung - eine solche Zahl können nicht viele Liga-Konkurrenten vorweisen. "Wenn mal ein bis zwei Spieler verletzungsbedingt ausfallen, fällt es nicht so sehr ins Gewicht wie bei anderen Klubs", glaubt Köhler. "Und die Saison ist durch die Aufstockung auf 16 Mannschaften ja ohnehin schon einige Wochen länger geworden."Ein "heißer Herbst" steht den Köhler-Jungs im Oktober bevor, wenn nacheinander die SG Burbach, die SG Darscheid (beide laut Köhler neben Ahbach und Bitburg zu den Titel-Favoriten zählend) sowie Bezirksliga-Absteiger Stadtkyll warten. "Uns liegt es aber, wenn wir gegen Mannschaften antreten, die selber das Spiel machen, und wir auf Konter setzen können."Die Begegnungen des fünften Spieltags in der Kreisliga A mit den Tipps von Karl Heinz Köhler, Trainer der SG Fließem/Nattenheim:Sonntag, 14. September, 14.30 Uhr:SG Dist/R - Bitburg (in Idesheim) 1:2SG Fließem - SG Lambertsberg 2:1SG Daleiden/A - SG Wallersheim 2:0SG Daun/W/D - SpVgg Stadtkyll 0:1SG Neidenbach - SG Burbach 2:4SG Koosbüsch - SG Lasel 2:2SV Schleid - TuS Ahbach 0:1Sonntag, 14. September, 17 Uhr:SG Oberkyll - SG Darscheid 1:1