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KREISLIGA A: "Noch ein bisschen durchmogeln"

Die beiden haben Spaß beim Kopfball-Training: Frank Hack (links), Spielertrainer der SG Koosbüsch, und Verteidiger Marco Schappo. Foto: Matthias Bayer
Die beiden haben Spaß beim Kopfball-Training: Frank Hack (links), Spielertrainer der SG Koosbüsch, und Verteidiger Marco Schappo. Foto: Matthias Bayer
KOOSBÜSCH. Der Motor der SG Koosbüsch läuft noch nicht rund. Durch große Verletzungssorgen gingen die beiden vergangenen Spiele verloren. Doch Besserung ist in Sicht. ARRAY(0x21d3a7848)

Die SG Koosbüsch/Weidingen hat derzeit ein Problem: Das ständig wechselnde Personal. "Wir konnten wegen vieler Verletzungen bisher noch nicht zwei Spiele mit der gleichen Besetzung absolvieren", sagt Frank Hack, in zweiter Saison Spielertrainer des A-Ligisten. Hack selbst war am vergangenen Wochenende außer Gefecht gesetzt, als es am Doppelspieltag gleich zwei Niederlagen setzte (1:2 in Deudesfeld und 2:3 gegen Lambertsberg). Vor allem die alte Stärke, die Heimstärke, scheint derzeit wie verflogen. Schon das erste Heimspiel in Koosbüsch ging verloren - 0:1 gegen die SG Neidenbach. "Ich kann mir das auch nicht erklären. Aber wir müssen die alte Heimstärke wieder zurückfinden", so der 37-jährige Spielertrainer. Der Heimatverein Hacks ist eigentlich die SG Lambertsberg, der Kaufmann wohnt in Plütscheid und hat seine aktive Laufbahn auch in seinem Verein verbracht. "Mir war schon immer klar, dass ich Trainer werden will. Da der Kontakt zur SG Koosbüsch nach den vielen Spielen gegeneinander schon immer sehr gut war, haben wir uns vor zwei Jahren zusammen gesetzt." Auch eine Trainerkarriere nach dem Ende seiner aktiven Laufbahn kann sich Hack gut vorstellen, "da ich dem Fußball auf alle Fälle erhalten bleiben will." Wie der Trainer ist auch Marco Schappo derzeit verletzt. "Ich konnte bisher in dieser Saison noch gar nicht eingreifen. Doch so langsam kann ich wieder ins Training einsteigen und hoffe, bald möglichst wieder auf dem Platz zu stehen", erzählt der erfahrene Verteidiger, ein echtes "Urgestein" im Verein. Seit seiner Jugend spielt Schappo in Koosbüsch Fußball, zu Beginn aber noch als Stürmer, nun ist der Maler- und Lackierermeister, der auch lange Zeit die Kapitänsbinde trug, Abwehr-Spezialist. Am Sonntag fährt die noch immer unter Personalproblemen leidende SG Koosbüsch zum Aufsteiger SG Gönnersdorf. "Wir dürfen das Spiel nicht verlieren. Aber es wird nicht leicht, der Gegner ist sehr heimstark und hat starke Spieler in seinen Reihen", so Hack. "Doch so nach und nach kommen die verletzten Spieler wieder zur Mannschaft - abgesehen von den drei Langzeitverletzten, die wir derzeit haben." Hack selbst wird in Gönnersdorf auch wieder mit von der Partie sein. Nach dem wechselvollen Start (Schappo: "Wir haben bei den Siegen gegen Bitburg und Schönecken schon gezeigt, was wir können") wollen die Koosbüscher wieder in die Erfolgsspur zurückfinden. "Wir haben das Potenzial, unter den ersten fünf der Tabelle zu landen. Das ist auch weiterhin unser Ziel", so der Spielertrainer, der jedoch derzeit "manchmal die richtige Einstellung" vermisst. "Wir hatten schon immer eine kämpferisch starke Truppe. Diese Stärke spielen wir momentan zu wenig aus." Dazu kommt in den bisherigen Spielen eine Schwäche, was die Auswertung der sich bietenden Chancen angeht: "Unser Top-Stürmer Harald Eppers ist derzeit verletzt und fehlt uns natürlich im Angriff. Aber mit Michael Kreutz haben wir vor der Saison einen Spieler aus der Jugend dazu bekommen, der gut eingeschlagen hat", freut sich Hack. "Wir müssen uns jetzt ein bisschen über die nächsten Wochen hinweg mogeln, bis wieder alle Spieler fit sind. Dann greifen wir richtig an."